österreichischen arbeitsmarkt umkrempeln
hallo ich (franz enzenhofer) war bisher stiller mitleser der mailinglist. habe auf so ner komischen veranstaltung zum thema innovation von den grünen im parlament zum ersten mal vom metalab gehört und war dann auch auf der housewarming party um mir das kurz mal anzukucken. mein eindruck bisher: ne menge menge versammeltes technisches know-how, lustige ideen und ein bißchen retro (die alten compis / spiele auf der party) ich hingegen mag retro nicht und verbinde mit technischen einen starkten "was nütz es / welche probleme kann man damit lösen" gedanken, bin mir so nicht sicher ob ich zum metalab passe. (komme aus der technik landete irgendwann in der PR und benamse mich jetzt "free online communication developer") und zurzeit hab ich ein problem identifiziert, das nennt sich arbeitsmarkt. 3 thesen dazu 1. märket sind gespräche 2. auf keinen anderen markt sind die gespräche so einseitig, so kontrolliert, so schlecht wie am arbeitsmarkt 3. das arbeitsmarktförderunggesetzt, die exisistierenden online jobbörsen sind teil des problems (und nicht im geringsten die lösung) so, ich hätte ne idee das problem zu lösen (son web 2.0 community spass in seiner weitesten definitionsweise). tja, normalerweise bin ich (unkommunikativer) einzelkämpfer, diesmal würd ich gern herausfinden was passiert, wenn man andere leute drauf einlädt mitzumachen. so, falls jemand das thema interessant findet (von unverbindlich drüber mailen bis.. he, das klingt wie ne interessantes projekt und hab schon eine idee zu ev. umsetzung) dann lasst und mailen f.enzenhofer@gmail.com und he, falls es interesse gibt und wir das metalab als treffpunkt verwenden (wüden können) werd ich mitglied. falls jemand denkt, dass solch ein vorhaben nichts mit metalab (realo als auch mailingslistenmässig) zu tun haben soll, dann lasst und mailinglistenmailen. lg franz f.enzenhofer@gmail.com (falls ich auf persönliche als auch mailingslistenmails nicht schnell antworte, kann es sein, dass ich nicht vorm computer sitze, auch das kommt vor)
falls jemand denkt, dass solch ein vorhaben nichts mit metalab (realo als auch mailingslistenmässig) zu tun haben soll, dann lasst und mailinglistenmailen.
servus franz! das metalab definiert sich selbst durch die dinge die darin geschehen. wenn du meinst du willst dieses projekt im lab umsetzen ist das metalab der (passende) rahmen dafür. viele techniker und webfuzzis sitzen da rum, philosophieren, arbeiten leben und lachen miteinander (und trinken unmengen an mate). NATÜRLICH "passt" dein prjekt da rein. warum auch nicht? was passt eigentlich nicht? wer kommt und macht der macht und kommt. wenn jemand eine kleine-süsse-welpen-kastrations-maschine im metalab bauen will kann er das sicher auch machen. aber kleine süsse welpen kastrieren sollte dann schon wo anders passieren im interesse der allgemeinheit. schreib hier einen termin hin WANN du dein proekt vorstellen willst, leg am besten eine wiki seite dazu an, komm vorbei, schnapp dir einen flipchart und los gehts! und wenn das alles super hin haut (wie alles bisher), zahl deinen mitgliedsbeitrag und förder die infrastruktur die genau dafür da ist neue ideen aufkommen zu lassen und umzusetzen. have a lot of fun.. -der flo -- ,, _@@ ´| 0* ^
ich hingegen mag retro nicht und verbinde mit technischen einen starkten "was n�tz es / welche probleme kann man damit l�sen" gedanken, bin mir so nicht sicher ob ich zum metalab passe. (komme aus
Ich weis nicht, ob du dir jemals �ber die R�ckkoplung von Gesellschaft und Technik Gedanken gemacht hast, aber die scheinen mir wesentlich interessanter als die frage was n�tzt es? Manche dinge haben keinen wirklichen Nutzen und �ndern doch Gesellschaften grundlegend.
1. m�rket sind gespr�che
Ein Markt ist nach meinem Verst�ndniss eine begrenzte Entit�t, die zum Austausch von Waren benutzt wird. Da man Arbeit nur leisten jedoch nicht Verkaufen kann, ist schon einmal der Name arbeitsmarkt irref�hrend. Gespr�che sind zeitlich begrenzte ereignisse, in denen Menschen, sich und anderen, mittels Sprache kommunizieren. Das beinhaltet f�r mich weder Ware noch Arbeit.
3. das arbeitsmarktf�rderunggesetzt, die exisistierenden online jobb�rsen sind teil des problems (und nicht im geringsten die l�sung)
Was ist das genaue Problem?
so, ich h�tte ne idee das problem zu l�sen (son web 2.0 community spass in seiner weitesten definitionsweise). tja, normalerweise bin
Vieleicht definierst du erst einmal das Problem und versuchst dann deinen L�sungsansatz zu erl�utern.
ich (unkommunikativer) einzelk�mpfer, diesmal w�rd ich gern herausfinden was passiert, wenn man andere leute drauf einl�dt mitzumachen. so, falls jemand das thema interessant findet (von
Du wirst seltsam von menschen wie mir zugelabert ;) ja und es k�nnen auch andere unerwartete Effekte beobachtet werden.
und he, falls es interesse gibt und wir das metalab als treffpunkt verwenden (w�den k�nnen) werd ich mitglied.
Falscher ausgangspunkt, du musst am metalab interessiert sein, nicht das metalab an dir, da du aber das metalab bist, genauso wie ich und jeder andere hier, und vorauszusetzen ist, dass du deine eigenen Ideen nicht uninteressant findest, f�ll doch schon mal den mitgliedsantrag aus. gruss mihi -- /usr/bin/perl -e '1==$#ARGV||die "usage: $0 <iPod Volume> <searchstring>"; open(D,"$ARGV[0]/iPod_Control/iTunes/iTunesDB")||die $!;$_=join "",<D>; s/\:/\//g;s/[^\w \.\/]//g;foreach(split /mh(it|sd)/){if(/$ARGV[1]/){ s/.*mhod.//;system("open \"$ARGV[0]$_\"")}}; # TO COPY IS OUR RIGHT!'
re, Ich las:
ich hingegen mag retro nicht und verbinde mit technischen einen starkten "was n?tz es / welche probleme kann man damit l?sen"
hmmm mit einem c64 zum mond fliegen reicht nicht ? anyway -> http://en.wikipedia.org/wiki/Wicked_problems lg x -- chris@lo-res.org Postmodernism is german romanticism with better http://pilot.fm/ special effects. (Jeff Keuss / via ctheory.net)
franz enzenhofer wrote:
1. m�rket sind gespr�che
ui da ist wohl der PR fuzzi (tschuldigens) mit dir durchgegangen ^.^ nichtsdestotrotz nat�rlich ein recht interessantes bet�tigungsfeld, und w�r sicher mal nett dar�ber zu plaudern. wie schauts eigendlcih aus mit einem web 2.0/social software interessensgruppenmeeting einmal ? k�nnte man ja im rahmen dessen besprechen. sl jl oo -- Johannes Lerch developer -------------------------------------- knallgrau new media solutions gmbh pezzlgasse 7|1, A-1170 wien phone: +43 - 1 - 522 76 37 fax: +43 - 1 - 522 76 38 http://www.knallgrau.at weitere News im Knallgrau Weblog: http://www.knallgrau.at/company/weblog
johannes lerch wrote:
wie schauts eigendlcih aus mit einem web 2.0/social software interessensgruppenmeeting einmal ? k�nnte man ja im rahmen dessen besprechen.
Vorab sorry, dass ich dazu recht n�chterne Ansichten hab, nur wenn derartige Dinge Tagesgesch�ft sind, legt man sich wohl so eine Einstellung zu. In technischer Hinsicht erweckt das Thema bei mir nurnoch einen Seufzer, vor allem dann, wenn irgendein scriptkiddie mit voller begeisterung von web2.0 schw�rmt, und ich ihm dann sagen muss, dass ich Techniken wie async-javascript, dhtml, drag&drop schon seit 1997 (oha, doch schon 9 jahre) einsetze? Also bitte keine Vortr�ge �ber irgendwelche "neuen" Techniken, wir wissen alle was m�glich ist. Wirschaftlich: interessant - wie kann ich meinem Kunden erkl�ren, dass seine App von 2002 schon Web2.0 ist, obwohl es ja eigentlich noch Web1.0 sein m�sste, ohne zynisch zu werden. Social Software: Das war eine BBS schon. nothing new here, und im Kern noch immer dasselbe Prinzip, nur neu Verpackt. Also was soll so eine Interessensgruppe sein? wor�ber wird gesprochen? Wenn obriges nur nochmal ausgelutscht wird, interessierts mich nicht -- wenn jemand wirklich Ideen hat die noch nicht an jeder Ecke diskutiert werden, dann her damit: Von mir erstmal eine Sache die interessant werden k�nnte: http://openid.net/, http://www.downes.ca/idme.htm Wer setzt das schon in seinen Applikationen ein, und wenn nein - warum nicht? Mehr solche Ideen! lg, Stephan
Stephan Blecher wrote:
In technischer Hinsicht erweckt das Thema bei mir nurnoch einen Seufzer, vor allem dann, wenn irgendein scriptkiddie mit voller begeisterung von web2.0 schw�rmt, und ich ihm dann sagen muss, dass ich Techniken wie async-javascript, dhtml, drag&drop schon seit 1997 (oha, doch schon 9 jahre) einsetze? Also bitte keine Vortr�ge �ber irgendwelche "neuen" Techniken, wir wissen alle was m�glich ist.
hat dir schon mal wer gesagt, dass deine 'holier than thou' einstellung unsympathisch r�berkommt? lg web2.0 boy
-----Original Message----- From: metalab-bounces@lists.metalab.at [mailto:metalab-bounces@lists.metalab.at] On Behalf Of Paul Boehm Sent: Donnerstag, 08. Juni 2006 14:01 To: Metalab General Discussion List Subject: Re: [Metalab] österreichischen arbeitsmarkt umkrempeln
hat dir schon mal wer gesagt, dass deine 'holier than thou' einstellung unsympathisch rüberkommt?
Ja hunderte Male, du schon zweimal. Hat dir schon mal jemand gesagt, dass sich Menschen (zumindest die meisten) nicht ändern - aber immerhin nach einem reallife-kennenlernen meist anders rüberkommen. Take it or leave it - oder brech eine (vorraussichtlich wenig befriedigende) metadiskussion vom Zaun. Lg, Stephan (Flamewar-Addict)
Hi! On Thu, Jun 08, 2006 at 10:55:55AM +0200, johannes lerch wrote:
wie schauts eigendlcih aus mit einem web 2.0/social software interessensgruppenmeeting einmal ? k?nnte man ja im rahmen dessen besprechen.
Von wegen Web 2.0: Bin grad da drueber gestolpert, recht interessant http://www.edge.org/3rd_culture/lanier06/lanier06_index.html ' ... Kevin Kelly says of the "popurls" site, "There's no better way to watch the hive mind." But the hive mind is for the most part stupid and boring. Why pay attention to it?.' ... Collectives can be just as stupid as any individual, and in important cases, stupider. The interesting question is whether it's possible to map out where the one is smarter than the many.' -- #!/usr/bin/perl http://domm.zsi.at for(ref bless{},just'another'perl'hacker){s-:+-$"-g&&print$_.$/}
franz enzenhofer wrote:
ich hingegen mag retro nicht und verbinde mit technischen einen starkten "was n�tz es / welche probleme kann man damit l�sen" gedanken, bin mir so nicht sicher ob ich zum metalab passe. (komme aus der technik landete irgendwann in der PR und benamse mich jetzt "free online communication developer")
Hallo Franz! Ich denke nicht dass Technik irgendwelche Probleme (im philosophischen nicht mathematischen Sinne) l�sen kann. Menschen k�nnen Probleme l�sen, aber immer nur ihre eigenen -- dass Technik sie dabei behindert oder unterst�tzt ist - global betrachtet - ziemlich unwichtig.
und zurzeit hab ich ein problem identifiziert, das nennt sich arbeitsmarkt. 3 thesen dazu
Wie kann ein Markt (eine virtuelle entit�t) ein Problem sein? Ein Markt verh�lt sich immer gleich (nach Naturgesetzen), also wie kann er ein Problem sein, wenn man an seinen Grundfesten nichts �ndern kann? Bestenfalls k�nnen vereinzelt einige Menschen mit der aktuellen Situation am Arbeitsmarkt nicht umgehen, und es entstehen ihnen daraus Probleme.
1. m�rket sind gespr�che 2. auf keinen anderen markt sind die gespr�che so einseitig, so kontrolliert, so schlecht wie am arbeitsmarkt
Es gibt gen�gend konstruktive Gespr�che am Arbeitsmarkt, genannt "Freunderlwirtschaft", oder neudeutsch "Networking". Dass all jene, die an diesen Gespr�chen nicht teilnehmen, das nachsehen haben leuchtet ein.
3. das arbeitsmarktf�rderunggesetzt, die exisistierenden online jobb�rsen sind teil des problems (und nicht im geringsten die l�sung)
Wie oben geschrieben: Das Problem existiert nicht, bestenfalls hast du ein Problem mit der Situation, ich habe aber wom�glich ganz andere Probleme, und ein dritter wiederum andere. Es m�sste daher zuerst festgestellt werden, welche Probleme DU hast, und welche Probleme deine Zielgruppe (aha, du willst ein Produkt verkaufen!) hat. Vorab mein Problem: Kaum jemand aus meinem Umfeld hat realisiert, dass der Arbeitsmarkt ein K�ufermarkt ist, und zieht daraus keine f�r den Verk�ufer (die Arbeitskraft) entsprechende situationsverbessernde Konsequenzen - im Gegenteil: Die Menschen haben durch Medienkampagnen und �hnliches mittlerweile mehr Angst vor Arbeitslosigkeit als vor einem schlecht bezahlten Job. Und solange sich das nicht �ndert, wird es ein K�ufermarkt bleiben: die L�hne werden schneller sinken als die Arbeitslosigkeit steigt, w�hrend die Wirtschaft Rekordgewinne einspielt :) Ab einem gewissen Grad Arbeitslosigkeit (und der ist bei weitem noch nicht erreicht, wird wohl jenseits der 50% liegen) wird der Arbeitsmarkt zum Verk�ufermarkt, und die L�hne steigen. Ziel w�re es also, die Bev�lkerung aufzur�tteln, und ihnen klarzumachen dass Arbeitslosigkeit f�r alle Beteiligten etwas gutes ist, anstatt mit Schulungs-Gulags und Billigjobs die Entwicklung weiter rauszuz�gern. Interessieren w�rd mich das nicht wegen mir pers�nlich (meine Branche ist ein Verk�ufermarkt - zum Gl�ck), sondern weil mir dieses Gesudere und diese Angst/Ehrfurcht vor Arbeitslosigkeit in meinem Umfeld schwer aufs Gem�t schl�gt. Wenn das Thema jemanden interessiert, k�nnte man sich im Metalab in gem�tlicher Diskussionsrunde einfinden.
so, ich h�tte ne idee das problem zu l�sen (son web 2.0 community spass in seiner weitesten definitionsweise). tja, normalerweise bin ich (unkommunikativer) einzelk�mpfer, diesmal w�rd ich gern herausfinden was passiert, wenn man andere leute drauf einl�dt mitzumachen. so, falls jemand das thema interessant findet (von unverbindlich dr�ber mailen bis.. he, das klingt wie ne interessantes projekt und hab schon eine idee zu ev. umsetzung) dann lasst und mailen f.enzenhofer@gmail.com
existiert schon, und funktioniert gut: http://www.openbc.com - ob das jetzt web 2.0, web XP oder schon web Vista ist, m�cht ich nicht beurteilen, und ist auch f�r den User sowas von "wurscht".
und he, falls es interesse gibt und wir das metalab als treffpunkt verwenden (w�den k�nnen) werd ich mitglied.
Wie oben gesagt: erstmal darlegen wer welche Probleme sieht, und ob sich da �berhaupt ein Projekt draus entwickeln kann. lg, Stephan
Ein Markt verh�lt sich immer gleich (nach Naturgesetzen), also wie kann er ein Problem sein, wenn man an seinen Grundfesten nichts �ndern kann?
Hossa! Ein Markt ist ein von Menschen ersonnenes Konstrukt. Das hat rein gar nichts mit Natur oder "Naturgesetzen". "Naturgesetzt" ist ein sehr schlechter Begriff: Dabei handelt es sich schlie�lich in keinster Weise um eine Vorschrift oder sonstwie kodifizierte Regeln. Und "Arbeitsmarkt" ist ein schlechter Begriff, weil dann immer jemand daherkommt und behauptet, der unterliege "Naturgesetzen" ("Das liegt am Verh�ltnis von Angebot und Nachfrage, wei�t du. So ein Markt ist n�mlich ein sich selbst regulierendes System, wo besser keiner reinpfuscht."), und einem letztlich doch blo� einreden wollen, da� man weniger Lohn bekommen sollte. Bl�de Ausrede. -Frank
frank@lynix.net wrote:
Ein Markt verh�lt sich immer gleich (nach Naturgesetzen), also wie kann er ein Problem sein, wenn man an seinen Grundfesten nichts �ndern kann?
Hossa!
Ein Markt ist ein von Menschen ersonnenes Konstrukt. Das hat rein gar nichts mit Natur oder "Naturgesetzen". "Naturgesetzt" ist ein sehr schlechter Begriff: Dabei handelt es sich schlie�lich in keinster Weise um eine Vorschrift oder sonstwie kodifizierte Regeln.
Nunja, genau in diesem Punkt bin ich eben anderer Meinung. M�rkte gibt es weit l�nger als den Menschen - im Grunde ist z.B. jede Nahrungskette samt ihrem pseudostabilen Gleichgewicht ein Markt: Der L�we konsumiert Gazellen. Er muss aber Arbeiten (Jagen) um diese Ressource in Anspruch nehmen zu k�nnen. Je h�her das Angebot an Gazellen, de�to weniger Arbeit muss der L�we aufwenden.
Und "Arbeitsmarkt" ist ein schlechter Begriff, weil dann immer jemand daherkommt und behauptet, der unterliege "Naturgesetzen" ("Das liegt am Verh�ltnis von Angebot und Nachfrage, wei�t du. So ein Markt ist n�mlich ein sich selbst regulierendes System, wo besser keiner reinpfuscht."), und einem letztlich doch blo� einreden wollen, da� man weniger Lohn bekommen sollte.
Solange mehr Menschen Arbeit suchen als es Arbeit gibt, werden die L�hne sinken (weil sich salopp gesagt, immer ein trottel findet ders f�r weniger macht um an den job zu kommen) Oder dreh den Spie� um, und mach einen Job den nur wenige k�nnen, der aber gefragt ist, und schau gelassen zu wenn sich firmen mit Gehaltsangeboten gegenseitig �bertrumpfen. Selbst in regulierten (planwirtschaftlichen) Systemen kann man diese Effekte beobachten - dort ist es dann halt die Korruption, die markttypische Eigenschaften aufweist. Klar kann man (als Politische Instanz z.B.) reinpfuschen, allerdings darf man dabei nicht der Illusion erliegen, die Regeln brechen zu k�nnen. lg, Stephan
frank@lynix.net wrote:
Hossa!
Ein Markt ist ein von Menschen ersonnenes Konstrukt. Das hat rein gar nichts mit Natur oder "Naturgesetzen". "Naturgesetzt" ist ein sehr schlechter Begriff: Dabei handelt es sich schlie�lich in keinster Weise um eine Vorschrift oder sonstwie kodifizierte Regeln.
Menschliche Gesellschaften und Konstrukte bewegen sich meiner Meinung nach aber auch innerhalb der Naturgesetze. Aber ich gebe dir in dem Punkt Recht das 'Naturgesetze' (bzw. traditionen und gewohnheiten die blos aufgrund ihres alters in den Rang eines Naturgesetzes erhoben werden) viel zu oft als Ausrede hergehalten werden. So denken ja viele es ist eine Art Naturgesetz das es in einer Organisation immer eine F�hrungsschicht geben muss sonst ist alles zum scheitern verurteil. so ala das war scho immer so und des wird immer so bleiben, und wenn der Knecht ein Herr sein will wirds a Ungl�ck geben sl jl oo
johannes lerch wrote:
Menschliche Gesellschaften und Konstrukte bewegen sich meiner Meinung nach aber auch innerhalb der Naturgesetze. Aber ich gebe dir in dem Punkt Recht das 'Naturgesetze' (bzw. traditionen und gewohnheiten die blos aufgrund ihres alters in den Rang eines Naturgesetzes erhoben werden) viel zu oft als Ausrede hergehalten werden. So denken ja viele es ist eine Art Naturgesetz das es in einer Organisation immer eine F�hrungsschicht geben muss sonst ist alles zum scheitern verurteil. so ala das war scho immer so und des wird immer so bleiben, und wenn der Knecht ein Herr sein will wirds a Ungl�ck geben
Hier bin ich grunds�tzlich deiner Meinung, allerdings bedingen Naturgesetze dass sich Hierachien als Konsequenz der ersten Konfliktl�sungsstrategie (Unterwerfung), die zusammenleben und �berleben beider Parteien erm�glicht, entwickelt haben. Nachdem in jeder Gruppe irgendwann Konflikte auftreten werden, ist es sehr wahrscheinlich, dass es auch irgendwann Konflikte geben wird, die nicht mehr mittels Konsens oder Kompromiss bew�ltigt werden k�nnen. Der n�chste logische Schritt w�re dann die Delegation, wenn diese Instanz aufgrund mangelnder Hierachie aber fehlt, wird die Gruppe versuchen, eine derartige Instanz zu schaffen. Schl�gt das auch fehl, ist ein Kampf um die Vorherrschaft, und letztendlich die Aufl�sung (bzw. die Flucht einzelner aus) der Gruppe unvermeidlich. Insofern beg�nstigt die Konflikttheorie, welche ich durchaus im Bereich der Naturgesetze sehe, die Entwicklung von Hierachien, weswegen sich dieses Prinzip auch �berall auf der Erde (bei allen Lebewesen) durchgesetzt hat. Eine Gruppe ohne Hierachien muss in der Lage sein, jegliches Problem zumindest im Kompromiss zu l�sen. Jeder, der schon einen oder mehrere Menschen in der Kategorie "mein(e) Ex" stehen hat, wei� dass das nicht ganz so einfach ist. Die Scheidungsraten zeigen auch ein deutliches Bild, seit es in Zweierbeziehungen immer weniger Hierachien gibt. lg, Stephan
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