franz enzenhofer wrote:
ich hingegen mag retro nicht und verbinde mit technischen einen starkten "was n�tz es / welche probleme kann man damit l�sen" gedanken, bin mir so nicht sicher ob ich zum metalab passe. (komme aus der technik landete irgendwann in der PR und benamse mich jetzt "free online communication developer")
Hallo Franz! Ich denke nicht dass Technik irgendwelche Probleme (im philosophischen nicht mathematischen Sinne) l�sen kann. Menschen k�nnen Probleme l�sen, aber immer nur ihre eigenen -- dass Technik sie dabei behindert oder unterst�tzt ist - global betrachtet - ziemlich unwichtig.
und zurzeit hab ich ein problem identifiziert, das nennt sich arbeitsmarkt. 3 thesen dazu
Wie kann ein Markt (eine virtuelle entit�t) ein Problem sein? Ein Markt verh�lt sich immer gleich (nach Naturgesetzen), also wie kann er ein Problem sein, wenn man an seinen Grundfesten nichts �ndern kann? Bestenfalls k�nnen vereinzelt einige Menschen mit der aktuellen Situation am Arbeitsmarkt nicht umgehen, und es entstehen ihnen daraus Probleme.
1. m�rket sind gespr�che 2. auf keinen anderen markt sind die gespr�che so einseitig, so kontrolliert, so schlecht wie am arbeitsmarkt
Es gibt gen�gend konstruktive Gespr�che am Arbeitsmarkt, genannt "Freunderlwirtschaft", oder neudeutsch "Networking". Dass all jene, die an diesen Gespr�chen nicht teilnehmen, das nachsehen haben leuchtet ein.
3. das arbeitsmarktf�rderunggesetzt, die exisistierenden online jobb�rsen sind teil des problems (und nicht im geringsten die l�sung)
Wie oben geschrieben: Das Problem existiert nicht, bestenfalls hast du ein Problem mit der Situation, ich habe aber wom�glich ganz andere Probleme, und ein dritter wiederum andere. Es m�sste daher zuerst festgestellt werden, welche Probleme DU hast, und welche Probleme deine Zielgruppe (aha, du willst ein Produkt verkaufen!) hat. Vorab mein Problem: Kaum jemand aus meinem Umfeld hat realisiert, dass der Arbeitsmarkt ein K�ufermarkt ist, und zieht daraus keine f�r den Verk�ufer (die Arbeitskraft) entsprechende situationsverbessernde Konsequenzen - im Gegenteil: Die Menschen haben durch Medienkampagnen und �hnliches mittlerweile mehr Angst vor Arbeitslosigkeit als vor einem schlecht bezahlten Job. Und solange sich das nicht �ndert, wird es ein K�ufermarkt bleiben: die L�hne werden schneller sinken als die Arbeitslosigkeit steigt, w�hrend die Wirtschaft Rekordgewinne einspielt :) Ab einem gewissen Grad Arbeitslosigkeit (und der ist bei weitem noch nicht erreicht, wird wohl jenseits der 50% liegen) wird der Arbeitsmarkt zum Verk�ufermarkt, und die L�hne steigen. Ziel w�re es also, die Bev�lkerung aufzur�tteln, und ihnen klarzumachen dass Arbeitslosigkeit f�r alle Beteiligten etwas gutes ist, anstatt mit Schulungs-Gulags und Billigjobs die Entwicklung weiter rauszuz�gern. Interessieren w�rd mich das nicht wegen mir pers�nlich (meine Branche ist ein Verk�ufermarkt - zum Gl�ck), sondern weil mir dieses Gesudere und diese Angst/Ehrfurcht vor Arbeitslosigkeit in meinem Umfeld schwer aufs Gem�t schl�gt. Wenn das Thema jemanden interessiert, k�nnte man sich im Metalab in gem�tlicher Diskussionsrunde einfinden.
so, ich h�tte ne idee das problem zu l�sen (son web 2.0 community spass in seiner weitesten definitionsweise). tja, normalerweise bin ich (unkommunikativer) einzelk�mpfer, diesmal w�rd ich gern herausfinden was passiert, wenn man andere leute drauf einl�dt mitzumachen. so, falls jemand das thema interessant findet (von unverbindlich dr�ber mailen bis.. he, das klingt wie ne interessantes projekt und hab schon eine idee zu ev. umsetzung) dann lasst und mailen f.enzenhofer@gmail.com
existiert schon, und funktioniert gut: http://www.openbc.com - ob das jetzt web 2.0, web XP oder schon web Vista ist, m�cht ich nicht beurteilen, und ist auch f�r den User sowas von "wurscht".
und he, falls es interesse gibt und wir das metalab als treffpunkt verwenden (w�den k�nnen) werd ich mitglied.
Wie oben gesagt: erstmal darlegen wer welche Probleme sieht, und ob sich da �berhaupt ein Projekt draus entwickeln kann. lg, Stephan