pipes, pipes, pipes, pipes, pipes, ...
Hallo, hat eigentlich jemand schon Yahoo Pipes[1] ausprobiert? Das erzeugt grad soviel Buzz, aber ich kann mich nicht überwinden das mal anzuschaun. typischer fall von TL;DR; executive summary? halt. Also: hat irgendwer schon damit herumgespielt und wenn ja wie isses so / was kann man machen / was für coole ideen gibst? cheers, Florian [1]: http://radar.oreilly.com/archives/2007/02/pipes_and_filte.html "Yahoo!'s new Pipes service is a milestone in the history of the internet. It's a service that generalizes the idea of the mashup, providing a drag and drop editor that allows you to connect internet data sources, process them, and redirect the output."
Kurzfassung: http://radar.oreilly.com/archives/2007/02/ pipes_and_filte.html "It's a service that generalizes the idea of the mashup, providing a drag and drop editor that allows you to connect internet data sources, process them, and redirect the output. Yahoo! describes it as "an interactive feed aggregator and manipulator" that allows you to "create feeds that are more powerful, useful and relevant." While it's still a bit rough around the edges, it has enormous promise in turning the web into a programmable environment for everyone." Klingt ein bisschen wie Automator ( http://www.apple.com/macosx/ features/automator/ ) fürs Intarweb. Laut dem Suggestions Board ( http://feedback.yahoo.com/?prop=Pipes ) soll es Daten von verschiedenen Seiten parsen, in Kontext stellen und irgendwie ausgeben können. Lg Kewagi Am 09.02.2007 um 08:30 schrieb Florian Hufsky:
Hallo,
hat eigentlich jemand schon Yahoo Pipes[1] ausprobiert? Das erzeugt grad soviel Buzz, aber ich kann mich nicht überwinden das mal anzuschaun.
typischer fall von
TL;DR; executive summary?
halt.
Also: hat irgendwer schon damit herumgespielt und wenn ja wie isses so / was kann man machen / was für coole ideen gibst?
cheers, Florian
[1]: http://radar.oreilly.com/archives/2007/02/pipes_and_filte.html "Yahoo!'s new Pipes service is a milestone in the history of the internet. It's a service that generalizes the idea of the mashup, providing a drag and drop editor that allows you to connect internet data sources, process them, and redirect the output." _______________________________________________ Metalab mailing list Metalab@lists.metalab.at http://lists.metalab.at/mailman/listinfo/metalab
das ist scheinbar wiedermal so eine "es wär ja cool wenns funktionieren würde" technologie der traum und die idee ist ja super - nur wies funktionieren soll wissen sie scheinbar noch nicht. das ding tut noch nix sinnvolles ausser feeds mergen - und das mit ziemlich viel aufwändigem geclicke und unflexiblen miesen resultaten. paul On 2/9/07, Philipp Drössler <pd@im-all.net> wrote:
Kurzfassung: http://radar.oreilly.com/archives/2007/02/pipes_and_filte.html
"It's a service that generalizes the idea of the mashup, providing a drag and drop editor that allows you to connect internet data sources, process them, and redirect the output. Yahoo! describes it as "an interactive feed aggregator and manipulator" that allows you to "create feeds that are more powerful, useful and relevant." While it's still a bit rough around the edges, it has enormous promise in turning the web into a programmable environment for everyone."
Klingt ein bisschen wie Automator ( http://www.apple.com/macosx/features/automator/ ) fürs Intarweb. Laut dem Suggestions Board ( http://feedback.yahoo.com/?prop=Pipes ) soll es Daten von verschiedenen Seiten parsen, in Kontext stellen und irgendwie ausgeben können.
Lg Kewagi
Am 09.02.2007 um 08:30 schrieb Florian Hufsky:
Hallo,
hat eigentlich jemand schon Yahoo Pipes[1] ausprobiert? Das erzeugt grad soviel Buzz, aber ich kann mich nicht überwinden das mal anzuschaun.
typischer fall von
TL;DR; executive summary?
halt.
Also: hat irgendwer schon damit herumgespielt und wenn ja wie isses so / was kann man machen / was für coole ideen gibst?
cheers, Florian
[1]: http://radar.oreilly.com/archives/2007/02/pipes_and_filte.html "Yahoo!'s new Pipes service is a milestone in the history of the internet. It's a service that generalizes the idea of the mashup, providing a drag and drop editor that allows you to connect internet data sources, process them, and redirect the output." _______________________________________________ Metalab mailing list Metalab@lists.metalab.at http://lists.metalab.at/mailman/listinfo/metalab
_______________________________________________ Metalab mailing list Metalab@lists.metalab.at http://lists.metalab.at/mailman/listinfo/metalab
* Paul B�hm <paul@boehm.org> [2007-02-09 17:49]:
On 2/9/07, Philipp Dr�ssler <pd@im-all.net> wrote:
http://radar.oreilly.com/archives/2007/02/pipes_and_filte.html http://www.apple.com/macosx/features/automator/ das ist scheinbar wiedermal so eine "es w�r ja cool wenns funktionieren w�rde" technologie der traum und die idee ist ja super - nur wies funktionieren soll wissen sie scheinbar noch nicht. das ding tut noch nix sinnvolles ausser feeds mergen - und das mit ziemlich viel aufw�ndigem geclicke und unflexiblen miesen resultaten.
aber irgendwann kommen dann die neuen features: fuer tasks kann man abkuerzungen definieren, und die darstellung der weitergabe von daten wird zu einem senkrechtstrich vereinfacht. dazu kommt, dass man die eingabe ueber ein textfeld machen kann. kommandos lassen sich durch semikola voneinander trennen. und irgenwann kommt dann eine auf die idee diese eingabe per telnet ueber einen eigenen prozess laufen zu lassen. die community wird mieinander zusammenhocken und wieder reden.. und der name wird darum so aehnlich klingen wie "kuschel" oder "tuschel"... Sven -- ceci nest pas un pipe! |||
Am Freitag, den 09.02.2007, 18:16 +0100 schrieb Sven Guckes:
aber irgendwann kommen dann die neuen features: fuer tasks kann man abkuerzungen definieren, und die darstellung der weitergabe von daten wird zu einem senkrechtstrich vereinfacht.
dazu kommt, dass man die eingabe ueber ein textfeld machen kann. kommandos lassen sich durch semikola voneinander trennen.
*lol* Sehr treffend ;-) Es ist wirklich eine sehr ähnliche Idee wie die UNIX-Shell: Viele Datenumformatierungssachen, die bisher jeder immer wieder selbst entwickelt hat, in praktischen kleinen Blöcken zum ad-hoc zusammensetzen. Das es als grafische Anwendung daher kommt kann vielleicht, wie es das Web schon mal geschafft hat, diese Mächtigkeit einer größeren Menge (wenn auch sicherlich nicht jedem) zugänglich machen. Das das Datenformat endlich nicht mehr Whitespace als einziges Organisationsmittel kennt und die Verknüpfungsmöglichkeiten nicht auf Pipelines beschränkt ist, wie in der klassischen Shell-Programmierung, das beides sind Dinge die ich auch auf der Kommandozeile schon lange gerne gehabt hätte. Wie man an gstreamer-Pipelines sieht, ist das aber rein textuell nicht so einfach zu handhaben wie grafisch. Gruß, Ingo
On 2/10/07, Ingo Lütkebohle <ingo@fargonauten.de> wrote:
Es ist wirklich eine sehr ähnliche Idee wie die UNIX-Shell: Viele Datenumformatierungssachen, die bisher jeder immer wieder selbst entwickelt hat, in praktischen kleinen Blöcken zum ad-hoc zusammensetzen.
Das ist ja auch der Clou warum das jetzt so populär ist - Marketingtechnisch ist Pipes ein voller Erfolg weil Lead User und Web-Bekannte Visionäre etwas wiedererkennen was sie lieben, und alle Weblogs erklären ihren Lesern wie die Unix Pipes funktioniert haben, und wie unglaublich mächtig das ist.
Das es als grafische Anwendung daher kommt kann vielleicht, wie es das Web schon mal geschafft hat, diese Mächtigkeit einer größeren Menge (wenn auch sicherlich nicht jedem) zugänglich machen.
Die Vision ist fantastisch. Die Idee inspiriert!
Das das Datenformat endlich nicht mehr Whitespace als einziges Organisationsmittel kennt und die Verknüpfungsmöglichkeiten nicht auf Pipelines beschränkt ist, wie in der klassischen Shell-Programmierung, das beides sind Dinge die ich auch auf der Kommandozeile schon lange gerne gehabt hätte. Wie man an gstreamer-Pipelines sieht, ist das aber rein textuell nicht so einfach zu handhaben wie grafisch.
Bis jetzt tut es allerdings nichts, was Special Purpose Feedmerger (z.B. Feedshake) nicht besser könnten. Mit ein paar special-purpose Apps, mit speziell zugeschneiderten Interfaces (die daher auch benutzerfreundlicher sind), erschöpft man jedenfalls recht schnell das derzeitige Potential von Pipes. Wenn das DIng nicht zumindest Third-Party Erweiterungen (dh. Prozessoren/Fetcher/Conduits) unterstützt, wird entweder die Mächtigkeit extrem beschränkt, oder die Komplexität auf den visuellen Programmteil verlagert (wo sie vmtl noch schwerer handhabbar ist). Selbst wenn eine gute Möglichkeit gefunden wird Third-Party-Komponenten zu integrieren, ist unklar ob sich diese wirklich generisch formulieren lassen, oder ob dann nicht die gesamte interessante (dh. auch applikations-spezifische) Logik wieder auf die textuell geschriebenen Komponenten fällt. Pipes klärt diese offenen Punkte nicht. Die Idee von Pipes ist immens verlockend, es ist aber nicht klar ob Pipes/Dapper/... für Anwendungen interessanter Komplexität funktioneren können bis jemand ein funktionierendes Konzept vorstellt (allerdings natürlich auch nicht widerlegt). Von realistischen Anwendungen die über bisschen Feedmergng hinausgehen ist das jedenfalls noch weit entfernt. Auf die Frage was denn konkrete damit umsetzbare Anwendungen sind findet man jedenfalls kaum mehr als drei Antworten... eher ein gestammeltes "you can do cool things like....... .... ... .. ... basically anything! - anything you want!" Ich glaub ja das sich die Mächtigkeit von solchen Tools am ehesten in Kooperation mit textueller Programmierung (z.B. zum besseren sichtbar machen/trennen der Processing Chain vom textuellen Code) zeigen wird. Vielleicht wird das Ganze aber auch einfach eine Nische als Feedmerger mit bisschen mehr Logik finden - dann hält sich allerdings der Revolutionäre Aspekt in Grenzen. Gruss paul
Am Samstag, den 10.02.2007, 19:04 +0100 schrieb Paul Böhm:
Das ist ja auch der Clou warum das jetzt so populär ist - Marketingtechnisch ist Pipes ein voller Erfolg weil Lead User und Web-Bekannte Visionäre etwas wiedererkennen was sie lieben, und alle Weblogs erklären ihren Lesern wie die Unix Pipes funktioniert haben, und wie unglaublich mächtig das ist.
OK, das zeigt mal wieder, dass ich solche Blogs nicht lese ;-) OK, wird also gerade totgehyped das Zeug, oder wie? Wenn dabei UNIX-Pipeline-Konzepte verbreitet werden, ist das ja schon mal ein Erfolg.
Wenn das DIng nicht zumindest Third-Party Erweiterungen (dh. Prozessoren/Fetcher/Conduits) unterstützt, wird entweder die Mächtigkeit extrem beschränkt, oder die Komplexität auf den visuellen Programmteil verlagert (wo sie vmtl noch schwerer handhabbar ist).
Hmm. Ich dachte, das wäre genau die Idee -- das man da jedes beliebige Tool reinklemmen kann das ATOM/RSS spricht, egal auf welcher Kiste im Web es läuft? Will sagen: Wenn ich ein Tool habe, das einen ATOM/RSS-Feed einliest und wieder ATOM/RSS ausspuckt, kann ich es mit dem "Fetch URL"-Block integrieren. Fertig. Da man Pipes auch als Subkomponenten publizieren und wiederverwenden kann, lässt sich so recht einfach eine ganze Bibliothek von 3rd Party-Tools bauen. Ich sehe daher den Nutzen von Pipes weniger in den zur Verfügung gestellten Werkzeugen (das ist nur so der Basis-Kram, den man wirklich immer wieder braucht), als in dem zur Verfügung gestellten KONZEPT und eben in dem Editor. Gruß, Ingo
* Ingo L�tkebohle <ingo@fargonauten.de> [2007-02-10 21:03]:
Am Samstag, den 10.02.2007, 19:04 +0100 schrieb Paul B�hm:
Das ist ja auch der Clou warum das jetzt so popul�r ist - Marketingtechnisch ist Pipes ein voller Erfolg weil Lead User und Web-Bekannte Vision�re etwas wiedererkennen was sie lieben, und alle Weblogs erkl�ren ihren Lesern wie die Unix Pipes funktioniert haben, und wie unglaublich m�chtig das ist.
Wenn dabei UNIX-Pipeline-Konzepte verbreitet werden, ist das ja schon mal ein Erfolg.
im gegenteil. frueher wollte ich auch jedem ne knoppix in die hand druecken, damit die leute sich das mal anschauen und dann installieren. heute sehe ich das so: wenn micro$oft wegen wasauchimmer von business markt verschwinden sollte, dann waeren alle wohl dazu gezwungen umzusteigen. was wuerden sie waehlen? macs? oder PCs mit linux? egal wie - einige wuerden auf linux wochseln. und warum? wegen des hypes in den blogs. aua! und dann wuerden diese "linux for dummies" pappnasen herumheulen, weil die das *konzept* nicht verstehen. die meisten sind doch eh ueberfordert mit der freiheit, die sie geschenkt bekommen. denn das bedeutet ein groessere auswahl - und noch mehr entscheidungen zu treffen. die stehen dann beim installationsprogramm vor einer auswahl aus 23 editoren und 42 window managers, sollen dann ihre programme konfigurieren, tools selber kombinieren, manuals lesen, "distribution #0815".. "TILT!" und jetzt stell dir vor die kommandozeile wird gehypt: "in nur wenigen tastendurecken koennen sie aus einer auswahl von 666 tools ihre eigene PIPE[tm] zusammenstellen. kombinieren sie eingabe und ausgabe voellig FREI[tm].. werden auch sie in wenigen klicks zum web2.0 buzzword compliant ultra-mega-hacker! bestellen sie "wepp zwonull fuer dummies" inklusive persoenlichen feuerwand schutz fuer nur 47.11euro.." und dann fallen diese klickibunti leute ploetzlich in den unix foren ein und fordern einen button fuer das einfuegen eines kommandotrenners (';') - OMFG! glaub mir - das willst du nicht. also - nicht hypen, sondern klappe halten! "wepp-peips? nie jehoeat. issndas?" klar?! einfach ne shell aufrufen und dann immer schoen die web-pipes-klicker angrinsen. und immer dran denken: "jeder benutzt, was er verdient." und: an ihren tools werdet ihr sie erkennen. Sven [$ echo ommmmmmmmmm...]
Das Ding ist leider viel zu komplex und abstrakt um bedienbar zu sein.. das haben sich Architecture Astronauts ausgedacht: "When great thinkers think about problems, they start to see patterns. They look at the problem of people sending each other word-processor files, and then they look at the problem of people sending each other spreadsheets, and they realize that there's a general pattern: sending files. That's one level of abstraction already. Then they go up one more level: people send files, but web browsers also "send" requests for web pages. And when you think about it, calling a method on an object is like sending a message to an object! It's the same thing again! Those are all sending operations, so our clever thinker invents a new, higher, broader abstraction called messaging, but now it's getting really vague and nobody really knows what they're talking about any more. Blah." http://www.joelonsoftware.com/articles/fog0000000018.html Ähnlich generisch/"damit-kann-man-ALLES-machen!1" ist auch Dapper: http://www.dappit.com Die Idee hat sehr viel Potential... glaub ich. (http://tinyurl.com/2tz9fv -- letzter Satz...) Trotzdem hab ich persönlich noch nicht geschafft, mit Pipes oder Dapper was sinnvolles zu machen. Falls jemand Lust hat da mal länger rumzuprobieren, können wir das ja dieses WE kollaborativ im Lab versuchen. LG Christopher
Egal ob's was taugt oder nicht, ich glaub ich schau's mir mal an und schreib ein Pipe ding, dass mir aus dem grauslichen phpbb diejenigen informationen rausfiltert, die ich brauche. jedenfalls solang, bis blahblah fertig ist :)
* Florian Hufsky <florian.hufsky@gmail.com> [2007-02-09 22:43]:
Egal ob's was taugt oder nicht, ich glaub ich schau's mir mal an und schreib ein Pipe ding, dass mir aus dem grauslichen phpbb diejenigen informationen rausfiltert, die ich brauche.
jedenfalls solang, bis blahblah fertig ist :)
das hoert sich ein wenig an wie "i moch jez erst amoi aan weppzwo dingens - und denn schaunmamol wos weppdrej bringt.." ;-) bin jedenfalls gespannt darauf was die erste anwendung sein wird.. postet doch mal links zu beispielen! Sven
Teilnehmer (7)
-
Christopher Clay / c3o -
Florian Hufsky -
Ingo Lütkebohle -
Paul Böhm -
Philipp Drössler -
Sven Guckes -
Thomas Hassan