Am Samstag, den 10.02.2007, 19:04 +0100 schrieb Paul Böhm:
Das ist ja auch der Clou warum das jetzt so populär ist - Marketingtechnisch ist Pipes ein voller Erfolg weil Lead User und Web-Bekannte Visionäre etwas wiedererkennen was sie lieben, und alle Weblogs erklären ihren Lesern wie die Unix Pipes funktioniert haben, und wie unglaublich mächtig das ist.
OK, das zeigt mal wieder, dass ich solche Blogs nicht lese ;-) OK, wird also gerade totgehyped das Zeug, oder wie? Wenn dabei UNIX-Pipeline-Konzepte verbreitet werden, ist das ja schon mal ein Erfolg.
Wenn das DIng nicht zumindest Third-Party Erweiterungen (dh. Prozessoren/Fetcher/Conduits) unterstützt, wird entweder die Mächtigkeit extrem beschränkt, oder die Komplexität auf den visuellen Programmteil verlagert (wo sie vmtl noch schwerer handhabbar ist).
Hmm. Ich dachte, das wäre genau die Idee -- das man da jedes beliebige Tool reinklemmen kann das ATOM/RSS spricht, egal auf welcher Kiste im Web es läuft? Will sagen: Wenn ich ein Tool habe, das einen ATOM/RSS-Feed einliest und wieder ATOM/RSS ausspuckt, kann ich es mit dem "Fetch URL"-Block integrieren. Fertig. Da man Pipes auch als Subkomponenten publizieren und wiederverwenden kann, lässt sich so recht einfach eine ganze Bibliothek von 3rd Party-Tools bauen. Ich sehe daher den Nutzen von Pipes weniger in den zur Verfügung gestellten Werkzeugen (das ist nur so der Basis-Kram, den man wirklich immer wieder braucht), als in dem zur Verfügung gestellten KONZEPT und eben in dem Editor. Gruß, Ingo