On Mit, 2014-01-22 at 13:24 +0100, peter purgathofer wrote:
Und $GROSSER_KONZERN interessiert die energie-politische Seite auch nicht (sondern nur der "Reibach" - das große Zeug will ja auch betrieben werden ...) und in Brüssel sieht offenbar auch keiner ein Problem, wenn sich .EUropa von ach-so-stabilen nordafrikanischen Regierungen abhängig macht.
in genau so einer situation (wir sind von der verfügbarkeit abhängig) eine instanz einzusetzen, die nur am geld interessiert ist, führt also zu keinen problemen? sag das mal drogensüchtigen...
Natürlich kann das zu "Problemen" diverser Art und Natur führen - obiges soll das ja überhaupt nicht abstreiten, sondern nur erklären, warum die Situation so dermaßen deppert ist ...
und: brüssel sieht keine probleme, weil technologen ihnen das einreden. mega-technologie-projekte haben immer dasselbe problem: weil
Die interessiert ja die politische Situation auch überhaupt nicht - wenn $ALTES_SYSTEM kaputt gebombt ist (Standardausrede: "das hat ja keiner wissen können"), kannst ein neues und viel besseres verkaufen.
soviel davon abhängt, dass sie funktionieren, wird sehr viel in die zuverlässigkeit gesteckt, die aber nie 100% sein kann. damit wird der schadensfall zwar (viel) seltener, der schaden bei ausfall dafür umso größer.
sprich: wir erzeugen genau das gegenteil eines resilienten systems, nämlich ein extrem verletzliches, das sich dann auch als ideales ziel von sabotage eignet *hust* politisch motivierter terrorismus *hust*
insoferne würde ich es bevorzugen, wenn wir in der absicherung unserer energieversorgung eher auf verteilte (und damit resilientere) systeme setzen.
Yup. Bernd -- Bernd Petrovitsch Email : bernd@petrovitsch.priv.at LUGA : http://www.luga.at