On Tue, 15 Jun 2010 22:20:27 +0200 Christian Benke wrote:
Dieses Gesetz ist ja nicht nur wegen dem Verlust der futurezone Irrsinn - dem ORF wird quasi die oeffentlich-rechtliche Arbeit als 4. Gewalt im Medium Internet abgesprochen wenn ich mir die geplanten Beschraenkungen so anschau...
es war mal so dass der Auftrag nur Radio+Fernsehen betraf (damals gabs klarerweise noch wenig im Netz, aber zB kein Print) Für private News-Anbieter ist es natürlich schwierig sich gegen einen solchen, als Öeffentlich-Rechtlichen doch irgendwie anders arbeitenden Dienst zu matchen. Als Wrabetz noch Finanzdirektor war hab ich ihn so verstanden, dass der Online-Auftritt nicht GIS finanziert waere. ORF ON ist ja als Unternehmen buchhalterisch separiert (wie auch die ORS die den technischen Sendebetrieb macht) Ueber den ORF wurde auch schon viel geschimpft. Staats-/Rot-/...Funk, versuchte/poltische Einflussnahme, die Postenvergabe "in der Anstalt", ueber den Spagat bei der Programmauswahl. Ganz abschaffen war da auch in den Meinungen. Andere aufgeschnappte Stichworte und Assoziationen: der auffrischender Privatisierungswind, Monopol, markt- beherrschende Stellung, Information aus staatlich gelenkter Hand, der Markt kanns besser Wenn .at also einen öffentlich-rechtlichen Internet-Auftritt haben will so muss man das fordern. Es liegt auf der Hand dass der Trend ins Netz fuehrt aber es geht auch auf Kosten der anderen Anbieter (die aber durch die Medienkonzentration oft auch nicht mehr in das Bild des wackeren, privaten Anbieters passen) Man muss dann aber auch GIS fürs Internet befuerworten bzw besser ohnedies eine von allen zu zahlende ORF-Steuer. Ciao, Peter