Hi, interessante Frage da das system ja jetzt schon eine Weile rennt: Ich war vor kurzem bei der Gesundenuntersuchung und lese davon gar nichts im System. Sollten die Befunde dort nicht auftauchen, also zumindest im Protokoll ersichtlich sein? Allerdings habe ich meine eCard nirgends gesteckt bzw überhaupt vorgezeigt da das von der MA15 als mobiles Gesundheitsservice gemacht wurde [1]. Oder haben die Ärzte da ein Opt-in Funktion? LG Sebastian [1] http://www.wien.gv.at/gesundheit/beratung-vorsorge/gesundenuntersuchung/mobi... On 2014-01-09 10:40, Bernd Petrovitsch wrote:
On Sam, 2014-01-04 at 18:33 +0100, Philip Poten wrote: [...]
Ist da einer auf die ELGA-Propaganda reingefallen?
Keinen ausser Euch interessieren Eure Wehwehchen, und wenn man mal zum
Naja, da fallen mir schon potentiell Interessierte ein: - (böse/schlechte) Versicherungen, dann mal checken, wie groß das Risiko bei Zusatzkranken/Unfall/...-Versicherungen ist. - Endlich ist der "individielle" Kranken/Unfallversicherungs-Beitrag denkbar, der auch das Risiko berücksichtigt. - (böse/schlechte) Arbeitgeber bei neuen Bewerbern (und nicht nur dort ....). - das statistische Zentralamt u.ä., die dann aus den Daten etwas machen. Und sei es nur, um irgendwelche politischen Begehrlichkeiten (wie "ein LKH in jeder Gemeinde" - SCNR ....) zu argumentieren .... - Die "Pharmaindustrie" kann endlich zielgruppengerecht "Informationsmaterial" (lies: Werbung) verschicken. [ Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit - da braucht es wohl einen kreativen Brainstorm-Abend, was man mit derartigem sonst noch machen könnte. ]
Und natürlich: Oh, das ist ein "ELGA-opt-out-Typ" - welche Leiden und chronischen Krankheiten verheimlicht der?
Die *potentiellen* medizinischen "Verbesserungen" sind ja schön und gut - *falls* und *wenn* sie kommen (was ja auch nicht so sein muß).
Psychiater geht, kann man dem ja sagen er soll das bitte net in die ELGA legen. Mal abgesehen davon find ich die selektive Zugaenglichmachung durch den Patienten recht fein geloest, aber ja, 100%ig wuerd ich dem auch net vertrauen.
Das ist leider alles änderbar (gerne auch still und heimlich) - und wenn man sich vieles andere anschaut, dann wird mit den "guten" Argumenten die Infrastruktur durchgedrückt und am Tag 1 der Inbetriebnahme stehen andere mit "ich will auch" Schlange ....
Ah ja, warum opt-out (das ja sowieso bei allen Datensammlern unbeliebt ist) statt opt-in ist eh klar - da braucht es auch keine (bestätigenden) Erfahrungen aus dem Ausland.
[...] Bernd