* Paul Boehm <enki@kybernet.org> [Thu, 01 Dec 2005 01:39:22 +0100]:
Andreas Marksteiner wrote:
Es sind ja eher bzw. teilweise schon bestehende Gruppierungen, die sich nun unter dem Begriff MetaLab auf die Suche nach einer gemeinsamen Location/Treffpunkt/Zuhause gemacht haben (wenn ich das mal grob so sehen darf).
Du darfst. ;-)
Stimmt. Allerdings gibt mir da etwas das Clemens auf einer Wiki-Seite zur Finanzierung beschrieben hat, zu denken:
"[... siehe http://metalab.at/wiki/Finanzierung ...]"
ACK
Das hindert auch nicht daran, dass Vereine darüberhinaus mit dem Verein MetaLab Abmachungen und Verträge schliessen können. Es wird aber zugesichert, dass der Verein unabhängig bleibt, auch gegenüber finanzkräftigeren Gastvereinen.
Was spricht dagegen, daß diese "Gast-"Vereine schlicht Mitglider des matalab werden und entsprechend Beiträge abdrücken. Das gesteht ihnen damit automatisch zu, das metalab zu nutzen, bringt Geld in die metalab-Kasse und ist vieeeel einfacher, als Verträge aushandeln zu müssen. Ich habe auch schon einen entsprechenden Punkt in der Statuten-Diskussion eingefügt: http://metalab.at/wiki/Diskussion:Vereinsstatuten#Mitgliedschaft Allersings würde ich nur natürlichen Personen das Wahlrecht (aktiv & passiv) zugestehen: Die Führung und das Schicksal des metalab soll in Händen aus Fleisch und Blut liegen.
Separate Kassen verschiedener Gruppen würden eher zum Einräumen von Privilegien für einzelne Gruppen (je nach cash) führen, und auch sonst zu einer anderen Einstellung gegenüber der Location führen.
Ein metalab, eine Kasse.
Wenn ich hingegen selbst, als Individuum, Mitglied bei einer Location bin, dann sehe ich mich emotional auch als Mitbesitzer, und werde dementsprechend pfleglicher und vielleicht sogar konstruktiver (im wahrsten Sinne des Wortes) mit meiner Umgebung umgehen.
ACK Deswegen sollten Individuen als Mitglieder die wesentliche Basis und die Seele des Ganzen sein. (Sonst wäre das metalab ja auch ein Verband.) So wie ich das begreife, soll das metalab eine Plattform sein, ein Ort für uns, mit entsprechender Infrastruktur und passendem Ambiente. Auf dieser Plattform können Mitglieder des matalab (seien es Menschen oder Vereine) nach belieben Projekte (von eine Partie Go spielen über Roboter bauen bis hin zu Treffen eines Mitglieder-Vereins) aus dem metalab-Themenkreis realisieren. Nicht mehr und nicht weniger. Der erste Satz im "Selbstverständnis" auf http://metalab.at/wiki/Hauptseite trifft dies ausgesprochen gut: Ziel des Projekts ist es technikfreudigen Menschen ein gemeinsames Wohnzimmer und eine Bastelstube zu bieten, in dem wie bei einer permanenten Open-Space Konferenz neue Ideen keimen und umgesetzt werden können. Ich denke, das sollte genau so auch in die Satzung. Und sei es in einer Präambel. Gruß -Frank