On Die, 2014-01-21 at 15:57 +0100, Andreas Faerber - Altertuemliches.at wrote: [...]
die frage ist aber auch, wie speichere ich die energie
gibt es schon eine bessere möglichkeit wie zb. das maltakraftwerk wo mit dem überschuss der energie eine pumpe angetrieben wird, um das wasser wieder auf dem berg zu hinauf pumpen...
In ähnlichen Größenordnungen (und größeren) wie "Kaprun": Nicht daß ich wüßte. Abgesehen davon ist "Kaprun" auch eine Cash-Cow des Verbunds - mit billigem Strom raufpumpen und ablassen, wenn man den Strom teuer verkaufen kann (neben inländischen energie-politischen Überlegungen für "Kaprun"). U.U. kann man mit dem Überschußstrom Wasserstoff o.ä. erzeugen und den besser speichern - für den Transport von den Windstromfeldern an der Nordsee nach Süddeutschland (wo der Strom gebraucht wird) wird ja auch ähnliches angedacht. Ad "lokales Erzeugen besser als zentrales": Das ist bei Solarstrom halt auch massiv Wetter und Breitengrad-abhängig. Und da hat die Sahara halt schon einen massiven Standortvorteil gegenüber Wien, Mitteleuropa oder Süd-Spanien. Dazu kommt, daß z.B. in Mitteleuropa in der Morgen- und Abendspitze die größe Zeit des Jahres auch kaum die Sonne scheint .... Und $GROSSER_KONZERN interessiert die energie-politische Seite auch nicht (sondern nur der "Reibach" - das große Zeug will ja auch betrieben werden ...) und in Brüssel sieht offenbar auch keiner ein Problem, wenn sich .EUropa von ach-so-stabilen nordafrikanischen Regierungen abhängig macht. Und auch der Windstrom ist letztendlich wetterabhängig und Laufkraftwerke Jahreszeiten-abhängig (was jetzt keine Gegenargument sein soll, sondern das ist halt mühsamer als Atomstrom, der im Prinzip 24x7 konstant fließen kann). MfG, Bernd -- Bernd Petrovitsch Email : bernd@petrovitsch.priv.at LUGA : http://www.luga.at