Andreas Traw�ger schreibt:
Die enorme Herausforderung f�r die Netzkunst bzw. MetaLab lautet daher zu definieren, worin eigentlich der durch uns generierte imaterielle Gewinn f�r unsere Gesellschaft besteht, der entsprechend honorierungsw�rdig ist und das auf eine Art und Weise, die wir selbst auch wirklich wollen und die nicht nur aus viel Geschwafel besteht, um irgend einen F�rderungsgeber zufrieden zu stellen.
Das ist ja heutzutage eigentlich ziemlich klar: Wir alle verfolgen implizit einen Ansatz, in dem frei verf�gbares Wissen als "Infrastruktur f�r Selbstbestimmung" gesehen wird, also f�r Menschen die ihre je lokalen und pers�nlichen Zwecke verfolgen. Allgemeinwohl in diesem Sinne hei�t da� der Staat die Verpflichtung h�tte die allgemeinen Handlungsvoraussetzungen (und dazu geh�rt zunehmend die Technologie, das Wissen, die Standards) nach Kr�ften zu f�rdern. Wenn heute Technologie gef�rdert wird, dann als "Infrastruktur der Fremdbestimmung", n�mlich als die F�higkeit andere Menschen zu Zahlung von Tributen (Lizenzen) n�tigen zu k�nnen. Der Staat ist zum Helfershelfer der digitalen Raubgrafen geworden, das braucht man nicht lange auszuf�hren. Das Problem ist, da� der Eigenarbeitsraum so eng geworden ist, dass scheinbar kein Subjekt mehr da ist dem �berhaupt noch allgemein verf�gbare Ressourcen zu n�tzen scheinen. Das ist aber in rapidem Wandel begriffen, und es zeigt sich da� in kleinen und mittleren Unternehmen ein rapider Bewu�tseinswandel abl�uft, was den Wert freier Wissenresourcen betrifft. Das hat sich mittlerweile bis hin zur Zusammensatzung von Fachgruppen in der Wirtschaftskammer ausgewirkt, und mir scheint in diesem Zusammenhang da� die Gr�ne Wirtschaft teilweise eine progressivere Bewu�tseinslage aufweisen als die Gr�nen at large. Gezeigt werden mu� da� nur so Handwerk und kleine Produktionsbetriebe �berhaupt eine Perspektive haben, die �ber das verl�ngerte-Werkbank-spielen-und-unbegrenzt-erpressbar-sein hinausgeht, Es geht hier nicht um Geschwafel, sondern um die Gruppierung von Interessen. Der imaterielle Gewinn unserer Gesellschaft ist genau so gut wie die Subjekte, die die immateriellen Resourcen tats�chlich benutzen. Diese Subjekte sind wir selber, aber wir geben ein Beispiel f�r Verhaltensweisen die irgendwann/bald massenhaft und mainstream werden. Franz