2015-07-12 21:37 GMT+02:00 overflo <flo@tekstix.com>:
was braucht die welt eigentlich gerade?
hi, also, ich bin auch jemand der meint, dass die kolonialisierung des weltraums die priorität #1 haben sollte. man kann ja sein persönliches verhalten danach ausrichten, ob es irgendwie mit dieser zielvorstellung vereinbar ist. problem ist aber, dass das eine große, sehr spezialisierte vertikale technologische herausforderung ist. das werden nur wir alle gemeinsam meistern können. im "kleineren rahmen" denke ich, ist die größte und wichtigste herausforderung der nächsten jahrzehnts im bereich der bildung zu suchen: der anteil derer, die ihren arbeitsplatz verlieren wird immer größer während gleichzeitig wird die halbwertszeit des wissens, das in den bildunseinrichtungen gelehrt wird, immer kleiner wird. läuft also darauf hinaus, menschen in allen altersgruppen mit den unterschiedlichsten hintergründen für die neuen herausforderungen fit zu machen (es wird nicht funktionieren, die ursachen für diese entwicklungen irgendwie auszuschalten). ich persönlich denke, dass der schlüssel zu diesem problem irgendwie darin besteht, programmieren (im sinne von "high-level" datenverarbeitung, automatisierung, "anlernen" von maschinen, und komplexerem umgang mit computern als nur mittels einer GUI/webseite) jedem schmackhaft zu machen. einerseits muss man programmieren an sich alltagstauglich machen ... andererseits viel daran arbeiten, es entsprechend gut zu unterrichten. und generell, auch die richtigen tools und zielvorstellungen herauszuarbeiten. sollte das tatsächlich kommen, und es dann irgendwann einmal gemeistert werden wird, denke ich, dass man rückblickend unsere jetzige zeit als eine art "analphabetismus" des programmierens sehen wird. -- h