was braucht die welt? - was glaubst du?
also wirklich. was braucht die welt eigentlich gerade? ich denke dabei an technische innovationen. ich sehe jede menge soziale und wirtschaftliche probleme welche politische lösungen erfordern, ich bin aber ein techniker und frage mich mal wieder ernsthaft was ich beitragen kann um die welt zu einem besseren ort zu machen. ich freu mich über jeden beitrag. :* -flo
hashtag #RebootHomosapiens Am 12.07.2015 um 21:37 schrieb overflo:
also wirklich. was braucht die welt eigentlich gerade? ich denke dabei an technische innovationen. ich sehe jede menge soziale und wirtschaftliche probleme welche politische lösungen erfordern, ich bin aber ein techniker und frage mich mal wieder ernsthaft was ich beitragen kann um die welt zu einem besseren ort zu machen. tust du schon
ich freu mich über jeden beitrag.
:* -flo
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http://www.xprize.org/grand-challenges lustig dass mir das genau jetzt in meine inbox flattert ueber komplett andere kanaele. ich finde ja die startup economy eher beaengstigend, aber ich freue mich dass es menschen gibt die listen erstellen von problemen die mit technischem aufwand bewaeltigbar scheinen. genau das habe ich gerade gesucht. :* -flo
Ich glaub das billige und skalierbare kurz- (7 Tage) sowie mittelfristige (>6 monate, <1 Jahr) dezentrale Energiespeicher der missing link von gruener Energie zu verlaesslicher Energie sind. Richwert: alles was man unter einem Haus mit verhaeltnismaessigem Aufwand eingraben kann. Aber das ist halt mein persoenliches Kristallkugellesen. Am 12. Juli 2015 um 21:37 schrieb overflo <flo@tekstix.com>:
also wirklich. was braucht die welt eigentlich gerade? ich denke dabei an technische innovationen. ich sehe jede menge soziale und wirtschaftliche probleme welche politische lösungen erfordern, ich bin aber ein techniker und frage mich mal wieder ernsthaft was ich beitragen kann um die welt zu einem besseren ort zu machen. ich freu mich über jeden beitrag.
:* -flo
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Am 12/07/15 um 22:31 schrieb Philip Poten:
Ich glaub das billige und skalierbare kurz- (7 Tage) sowie mittelfristige (>6 monate, <1 Jahr) dezentrale Energiespeicher der missing link von gruener Energie zu verlaesslicher Energie sind.
Richwert: alles was man unter einem Haus mit verhaeltnismaessigem Aufwand eingraben kann.
Aber das ist halt mein persoenliches Kristallkugellesen.
guter ansatz imho. ich hab mich grade in elektrolyse eingelesen und das klingt vielversprechend. man kann damit (solar)energie in wasserstoff umwandeln und dieser laesst sich (unter hohem druck) lange speichern. was sagt ihr dazu? macht es sinn in dieser richtung zu experimentieren? wikipedia meint 70% energieeffizienz bei klassischer elektrolyse mit strom und >99% mit plasmaspaltung.. ich kenn mich damit noch nicht genug aus, aber ich bin gespannt. :* -flo
Nachdem pro Stunde soviel Sonnenenergie auf die Erde trifft, wie die Menschheit in 12 Jahren verbraucht, wär's nicht verkehrt, auf dieses Pferd zu setzen. Vielleicht gelingt es damit auch, nachkommende Generationen darauf hinzuweisen, wo wir überall Tausende von Jahren strahlenden Müll für sie versteckt haben. Ich vermute, der Titel "meistgehasste Generation" wird uns lange erhalten bleiben. Mögen wir daher noch Zeit haben, zumindest noch möglichst viel unverrottbares Plastik wegzuessen.
Am 13.07.2015 um 00:18 schrieb overflo <flo@tekstix.com>:
Am 12/07/15 um 22:31 schrieb Philip Poten: Ich glaub das billige und skalierbare kurz- (7 Tage) sowie mittelfristige (>6 monate, <1 Jahr) dezentrale Energiespeicher der missing link von gruener Energie zu verlaesslicher Energie sind.
Richwert: alles was man unter einem Haus mit verhaeltnismaessigem Aufwand eingraben kann.
Aber das ist halt mein persoenliches Kristallkugellesen.
guter ansatz imho. ich hab mich grade in elektrolyse eingelesen und das klingt vielversprechend. man kann damit (solar)energie in wasserstoff umwandeln und dieser laesst sich (unter hohem druck) lange speichern. was sagt ihr dazu? macht es sinn in dieser richtung zu experimentieren? wikipedia meint 70% energieeffizienz bei klassischer elektrolyse mit strom und >99% mit plasmaspaltung.. ich kenn mich damit noch nicht genug aus, aber ich bin gespannt.
:* -flo
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Hi! On 00:18 Mon 13 Jul , overflo wrote:
Am 12/07/15 um 22:31 schrieb Philip Poten:
Ich glaub das billige und skalierbare kurz- (7 Tage) sowie mittelfristige (>6 monate, <1 Jahr) dezentrale Energiespeicher der missing link von gruener Energie zu verlaesslicher Energie sind.
Richwert: alles was man unter einem Haus mit verhaeltnismaessigem Aufwand eingraben kann.
Aber das ist halt mein persoenliches Kristallkugellesen.
guter ansatz imho. ich hab mich grade in elektrolyse eingelesen und das klingt vielversprechend. man kann damit (solar)energie in wasserstoff umwandeln und dieser laesst sich (unter hohem druck) lange speichern. was sagt ihr dazu? macht es sinn in dieser richtung zu experimentieren? wikipedia meint 70% energieeffizienz bei klassischer elektrolyse mit strom und >99% mit plasmaspaltung.. ich kenn mich damit noch nicht genug aus, aber ich bin gespannt.
Wo hast du das mit der Plasmaspaltung gelesen? Zu den 70% Wirkungsgrad kommen noch die Verluste f�r Komprimierung und Umwandlung in Strom. Am Ende ist der Wirkungsgrad Strom ==> H2 ==> Strom vielleicht bei 30%. -Michi -- programing a layer 3+4 network protocol for mesh networks see http://michaelblizek.twilightparadox.com
Am 13. Juli 2015 um 17:47 schrieb <michi1@michaelblizek.twilightparadox.com> :
Am Ende ist der Wirkungsgrad Strom ==> H2 ==> Strom vielleicht bei 30%.
Ich kenn mich beim Rest nicht aus, aber jeder Wirkungsgrad fuer langfristige Speicherung der ueber 20-30% liegt waere eine grosse Sache. Ich glaub halt dass das mit dem Wasserstoff komprimieren massiv gefaehrlich ist und dann quasi unter jedem Haus eine Bombe begraben liegt. Und wenn eine in die Luft geht ... ich sag nur Minesweeper. Aber es gibt ja auch das hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Methanisierung - da waer vermutlich ein Goldgrab im Entwickeln einer kleinen Anlage dafuer die vielleicht sogar Methan-Patronen ausspuckt die man dann lagern oder in sein Brennstoffzellenauto stecken kann ... *traeum*
Wo hast du das mit der Plasmaspaltung gelesen?
http://www.hycar.de/herstellung.htm und nachdem alles was im internet steht wahr ist muss das wahr sein!!!!1 :* -flo
Schön, dass hier mal jemand eine futurologische Diskussion anreisst. Ich schliesse mich Steven Hawking an: "I don't think the human race will survive the next thousand years, unless we spread into space. There are too many accidents that can befall life on a single planet. But I'm an optimist. We will reach out to the stars." Das für mich wichtigste Zukunftsprojekt der Menschheit wäre ein ökonomischer / ökologischer und damit auch billiger Zugang zum Weltraum. Sei es ein Space-Elevator, eine Particle Fountain (vielleicht kann man das CERN umbauen) oder ein neuartiger Antrieb (z.B. Quantum Vacuum Plasma Thruster). Tom -- Thomas Zehetbauer PGP: C9ADAA2B67AF50906BB5456966F44A81
was braucht die welt eigentlich gerade? ich denke dabei an technische innovationen.
Damit unsere Zeit nicht im Memoryhole versinkt: Langzeit-haltbare Archivierung von Daten. Aktuell schaut's so aus, daß alles was elektronisch ist keine ganze Generation überlebt, geschweige denn länger. Das heißt: Für Historiker in hundert Jahren wird die Zeit zwischen 1960 und <archivproblem gelöst> weit rätselhafter und undokumentierter sein, als z. B. das 17./18./19. Jahrhundert. cheers, TH
Hoi! 2015-07-13 11:04 GMT+02:00 Thomas Hassan <th@grendel.at>:
Damit unsere Zeit nicht im Memoryhole versinkt:
Langzeit-haltbare Archivierung von Daten.
Das wär wirklich toll!
Aktuell schaut's so aus, daß alles was elektronisch ist keine ganze Generation überlebt, geschweige denn länger. Das heißt: Für Historiker in hundert Jahren wird die Zeit zwischen 1960 und <archivproblem gelöst> weit rätselhafter und undokumentierter sein, als z. B. das 17./18./19. Jahrhundert.
Ganz so schwarz seh ichs nicht. Die wichtigen Daten werden eh x-fach gespiegelt, und das Getratsche auf Failbook ebenfalls. Klar, wenn unsere Nachfahren ein Speichermedium aus der verstrahlten Ruine graben, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie es nicht mehr lesen können, hoch. Von den Daten, die nicht im Netz landen, wird der Großteil mit hoher Wahrscheinlichkeit verloren sein. Aber der Vorteil ist natürlich, dass es einfach mehr gibt. Alte Fotografien sind sehr wertvoll, weils einfach nicht viele gibt. Aber heute gibts selbst aus entlegenen Gegenden recht viele veröffentlichte Fotos, d.h. ein paar werden schon überleben. So Dinge wie ein zukünftiges Tagebuch der Anne Frank sind wahrscheinlich schwierig. Wenns erstmal privat sein soll, und später nicht mehr lesbar ist, ist es wohl verloren. lg, Wolfgang
2015-07-12 21:37 GMT+02:00 overflo <flo@tekstix.com>:
was braucht die welt eigentlich gerade?
hi, also, ich bin auch jemand der meint, dass die kolonialisierung des weltraums die priorität #1 haben sollte. man kann ja sein persönliches verhalten danach ausrichten, ob es irgendwie mit dieser zielvorstellung vereinbar ist. problem ist aber, dass das eine große, sehr spezialisierte vertikale technologische herausforderung ist. das werden nur wir alle gemeinsam meistern können. im "kleineren rahmen" denke ich, ist die größte und wichtigste herausforderung der nächsten jahrzehnts im bereich der bildung zu suchen: der anteil derer, die ihren arbeitsplatz verlieren wird immer größer während gleichzeitig wird die halbwertszeit des wissens, das in den bildunseinrichtungen gelehrt wird, immer kleiner wird. läuft also darauf hinaus, menschen in allen altersgruppen mit den unterschiedlichsten hintergründen für die neuen herausforderungen fit zu machen (es wird nicht funktionieren, die ursachen für diese entwicklungen irgendwie auszuschalten). ich persönlich denke, dass der schlüssel zu diesem problem irgendwie darin besteht, programmieren (im sinne von "high-level" datenverarbeitung, automatisierung, "anlernen" von maschinen, und komplexerem umgang mit computern als nur mittels einer GUI/webseite) jedem schmackhaft zu machen. einerseits muss man programmieren an sich alltagstauglich machen ... andererseits viel daran arbeiten, es entsprechend gut zu unterrichten. und generell, auch die richtigen tools und zielvorstellungen herauszuarbeiten. sollte das tatsächlich kommen, und es dann irgendwann einmal gemeistert werden wird, denke ich, dass man rückblickend unsere jetzige zeit als eine art "analphabetismus" des programmierens sehen wird. -- h
Am 13. Juli 2015 um 18:02 schrieb Harald Schilly <harald.schilly@gmail.com>:
größte und wichtigste herausforderung der nächsten jahrzehnts im bereich der bildung zu suchen: der anteil derer, die ihren arbeitsplatz verlieren wird immer größer während gleichzeitig wird die halbwertszeit des wissens, das in den bildunseinrichtungen gelehrt wird, immer kleiner wird. läuft also darauf hinaus, menschen in allen altersgruppen mit den unterschiedlichsten hintergründen für die neuen herausforderungen fit zu machen (es wird nicht funktionieren, die ursachen für diese entwicklungen irgendwie auszuschalten).
Das ist eine enorm wichtige Einsicht find ich. Wenn wir nicht bald anfangen, unsere mehr-als-ertraeumt erfolgreiche Industrialisierung und Automatisierung nicht mit bestimmten Arten gesellschaftlicher Entwicklung (und da speziell "Bildung", "wie lerne ich richtig" und "was mach ich mit mir wenn ich nichts zu tun habe") zu komplettieren, werden wir uns noch zuruecksehnen an die 30% Waehler, das liberale Programm und die friedliche Rhetorik der FPOE.
Teilnehmer (8)
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Benjamin Klemencic -
Harald Schilly -
michi1@michaelblizek.twilightparadox.com -
overflo -
Philip Poten -
Thomas Hassan -
Thomas Zehetbauer -
Wolfgang Freiler