Fallts doch net alle auf die Aerztepropaganda herein. Keinen ausser Euch interessieren Eure Wehwehchen, und wenn man mal zum Psychiater geht, kann man dem ja sagen er soll das bitte net in die ELGA legen. Mal abgesehen davon find ich die selektive Zugaenglichmachung durch den Patienten recht fein geloest, aber ja, 100%ig wuerd ich dem auch net vertrauen. Der persoenlichen Paranoia stehen aber halt ganz massive Verbesserungen der persoenlichen Gesundheitsversorgung entgegen. Von weniger Strahlen durch fuenffach-bis-zehnfach Roentgen bei Bruechen ueber pharmakologische Wechselwirkungen zu genauer Gesundheitsgeschichte die wesentlich bessere Diagnostik erlaubt und Prognose anhand historischer Daten ("Sie haben vor zwei Jahren uebrigens 10% mehr Lungenleistung gehabt ... wie waers, hoer ma auf zu Rauchen?" klingt doch anders als "Sie sollten aufhoeren zu Rauchen") ist hier ein riiiiiesen Potential vorhanden. Mal ganz abgesehen davon was die medizinische Forschung mit solchen Daten weiterbringen koennte ... und individualisierte Medizin ... hach. Die einzigen /rationalen/ Gegner der ELGA sind die Aerzte - die werden naemlich ploetzlich rechenschaftspflichtig und muessen sich Patienten nun doch ein wenig genauer angucken als "jaja das wird schon nix sein". Noch dazu koennte man sich einfach Zweit und Drittmeinungen holen, ohne dass der erstbehandelnde Arzt davon erfaehrt!11 Philip, der fuer ein genaueres Bild seiner bruchbedingten Mittelhandsknochen-Fehlstellung nach 5620 Schwarzach fahren und dort 80EUR fuer eine CD mit Roentgenaufnahmen bezahlen muesste - oder seine Hausarzt-gatekeeper davon ueberzeugt, den Aufwand zu treiben die anzufordern. Am 4. Januar 2014 17:13 schrieb Andreas Faerber - Altertuemliches.at <info@altertuemliches.at>:
Da hast du recht...
es ärgert mich nur sehr, dass man in irgendwelchen Datenbanken angeführt wird ohne das man gefragt wird...
Das mit der Krankenkasse ist mir auch schon bewusst geworden, dass man ganz leicht an persönliche Daten von dritten abfragen kann...
Beste Grüße
Andreas
Am 04.01.2014 16:36, schrieb Ondřej Hošek:
2014/1/4 Andreas Faerber - Altertuemliches.at <info@altertuemliches.at>:
Die könnten ruhig einen Abmelde Button auf der Homepage anbringen...
...oder könnte es bewusst so sein, dass man den komplizierten Weg wählen muss?
Du führst eine Amtshandlung durch und wunderst dich, dass deine Identität kontrolliert wird?
Ich finde, mitunter wird die Identität nicht ausreichend kontrolliert. Als ich beispielsweise bei der Krankenkasse eine Änderung der Wohnadresse gemeldet habe, wurden von mir nur die persönlichen Eckdaten (Name, Geburtsdatum, Sozialversicherungsnummer, alte Adresse, neue Adresse) verlangt -- Informationen, die zumindest allen meinen früheren und gegenwärtigen Arbeitgebern sowie nahen Familienangehörigen bekannt sind, ob ich ihnen nun vertraue oder nicht.
Wiederum glaube ich kaum, dass eine erzwungenermaßen über die Bürgerkarte/Handysignatur zu erfolgende Abmeldung von der ELGA rechtlich haltbar wäre, und kann mich nicht erinnern, dass es jemals geplant worden wäre, konventionellen schriftlichen Widersprüchen nicht Folge zu leisten.
Liebe Grüße, ~~ Ondra
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