Ingo Lantschner wrote:
Als Innenbeleuchtung schwebt mir eine LED vor. Um das ganze mit nur einer 1,5 V Zelle betreiben zu können, gibt's einen feinen Baustein, der aber meiner Recherche nach nur über einen einzigen Versandhändler mit prohibitiv hohen Versandkosten aus D. bezogen werden kann.
es gibt ähnliche LED-driver bausteine bei maxim-ic.com, bei dem man auch 3 samples gratis bekommt - es kann aber einige wochen dauern. evt lohnt sich auch ein blick auf analog.com ich hatte vor ein paar jahren ein ähnliches problem (wollte led aus einer billigen 1.5v knopfzelle betreiben, weil ich von denen einige übrig hatte). dazu habe ich mir aus der low-voltage variante eines wald&wiesen IC (74HCT14) eine ladungspumpe gebaut. im prinzip kannst du jeden cmos-inverter verwenden, mit einem schmitt-trigger ist es aber am saubersten. R1 und C1 bestimmen die blinkfrequenz. meine werte produzieren ein blinken alle paar sekunden. du kannst aber auch ein quasi-dauerlicht haben. C2 ist der pump-kondensator. D1 ist eine shottky-diode.. ganz egal ob BAT41, oder BAT43, oder equivalent: wichtig ist eine niedrige durchbruchsspannung. D2 ist dann die LED. Hier sollte alles funktionieren, nur bei weissen und blauen könnte die spannung nicht ausreichen. rot, grün, gelb, ... sind kein problem. in der theorie verdoppelst du so die spannung an der LED minus der durchburchspannung der shottkydiode. in der praxis ist es nicht ganz so hoch. der pumpkondensator portioniert die ladungen. bei so geringen spannungen über der betriebsspannung der diode wirkt der innenwiederstand strombegrenzend. du kannst aber auch einen vorwiederstand in serie schalten. Beim IC1 ist es halt wichtig, dass er bei 1.5 v noch rennt (1.8v ist üblicherweise in der tolleranz). diese lowvoltage 74HCT variante heißt je nach hersteller 74LV, 74LVA, 74LVC,74AUP, 74AUC. 74AHC... unbenutzte eingänge musst du auf gnd oder vcc ziehen. ich hab meine damals als sample von onsemi bekommen. grüße, adrian