On Mon, Jan 06, 2014 at 04:33:35AM +0100, Clemens Hopfer wrote:
Hallo Sebastian & Bertl,
Am Sonntag, 5. Januar 2014, 18:33:32 schrieb Sebastian Pichelhofer:
Freut mich dass wir schon so weite Kreise ziehen :)
Ich hab euer geniales Projekt schon vor einiger Zeit gesehen und durch das ZedBoard wieder gefunden. Nachdem ich das Mail geschrieben hab hatte ich irgendwie das Vermutung, dass ihr hier mᅵglicherweise auch mit liest. ;-)
Wir haben einige Zedboards ᅵber http://www.wmelectronic.at/ bezogen.
cool, danke fᅵr den pointer.
Wer noch etwas Geduld hat kᅵnnte auch auf das Zybo Board warten: http://www.digilentinc.com/Products/Detail.cfm?NavPath=2,719,1197&Prod=ZYBO mit Zynq 7010 und ohne FMC aber dafᅵr deutlich gᅵnstiger.
Das sieht interessant aus, das Microzed hab ich auch schon gesehen, der Z-7010 hat halt nur ca. 1/3 der logic cells.
Die Frage hier ist einmal wieviele Resourcen du wirklich brauchst. D.h. hast du eine Idee was in etwa benoetigt wird? Z-7010 Z-7020 ----------------------------------- Logic Cells 28.000 85.000 Lookup Tables 17.600 53.200 Flip Flops 35.200 106.400 Block RAM 60 140 DSP Slices 80 220
Grundsᅵtzlich mᅵchte ich ein SDR (USRP N200) an der GbitE PHY betreiben und die Filterbᅵnke, resampler, coder etc. an den FPGA auslagern.
Es gibt fᅵr den Z-7020 eine Integration fᅵr FIR Filter in GnuRadio, an die ich mich halten mᅵcht, da mir FPGA Design komplett neu ist und signal processing fᅵr mich Groᅵteils noch Theorie.
Peripherie und Speicher sind mir nicht besonders wichtig, nett wᅵre eine zweite Ethernet PHY, wenn auch nur 100M.
Prinzipiell haben beide Zynq (7010 u 7020) zwei Gigabit Ethernet Controller die sowohl ueber PS als auch PL geroutet werden koennen.
Am Sonntag, 5. Januar 2014, 18:43:57 schrieb Herbert Poetzl:
Ja, wir haben uns das Zedboard schon ausgiebig angesehen, wenn es spezifische Fragen gibt, dann bitte einfach fragen ich werde sie vermutlich beantworten koennen.
Hat du Erfahrungen, wie weit man die GbitE PHY auslasten kann?
Der bestehende Linux Treiber schafft am Zedboard ca. 375Mbit/s receive und 475Mbit/s transmit (TCP, iperf). zum Vergleich, normaler Linux PC schafft typischerweise 940Mbit/s. Ich denke jedoch, dass dies ein reines Softwareproblem ist, da sowohl der Controller als auch der Phy selbst wesentlich bessere Technische Daten aufweisen. (Getestet mit Linux 3.10.0-xilinx)
Grundsᅵtzlich mᅵchte ich ein SDR (USRP N200) daran betreiben, bei vollen 25MS/s/2x16bit sind das 2x ~900Mbit/s FDX.
Da ich den SDR device driver nicht neu implementieren mᅵchte, wᅵrde das ganze aus dem FPGA kommend ᅵber den Userspace gesendet werden.
Wie funktioniert das device-mapping zwischen Cortex-A7 und FPGA?
Da gibt es eine ganze Reihe von Optionen. Mal von speziellen Interfaces fuer Debug, Timer, etc abgesehen, funktioniert die Kommunikation hauptsaechlich ueber AXI Bus- systeme. Dabei kannst du dir aussuchen, ob der PL (FPGA Fabric) oder der PS (ARM Cores) Teil die Master oder Slave Rolle uebernimmt. Grundsaetzlich ergeben sich daraus folgende Varianten: - PL liesst/schreibt Daten direkt ins Memory bzw in den Cache - PS liesst/schreibt Daten in eine Memory Mapped Area - DMA transferiert Daten zwischen Memory und PL - DMA transferiert Daten zwischen Peripherie und PL/PS Ausserdem waere es denkbar alles im PL zu tun und quasi die ARM Cores nur zur Konfiguration zu benutzen.
Ist es mᅵglich in den FPGA unterschiedliche sketches zu laden, die sich getrennt ansprechen lassen oder muss das gemeinsam sein?
Sketches sind normalerweise Arduino Programme, was genau meinst du damit? best, Herbert
Danke und liebe Grᅵᅵe, Clemens
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