Hallo Liste + Britta, gerne möchte ich hier ein paar Sachen näher erläutern als "HP"-Experte, Cryptoparty Organisator & Vortragender ebendessen. Zu allererst deine Sache mit dem HP Laptop. Mein Tipp: "format c:", problem gelöst, du hast jeglichen HP Schrott effektiv gelöscht und kannst eine saubere Windows Installation auf deine Platte spielen. So würde ich das persönlich machen, da ist mir die Zeit zu schade die unbrauchbaren Apps einzeln runterzukratzen. Nun zu deiner primären Frage: Ich kenne weder dieses Produkt nicht und kann keine Empfehlung abgeben. Was sie bewerben kannst du halt glauben oder nicht, insbesondere bzgl. no logging etc. Sehr spannend finde ich folgenden Punkt in den AGBs. https://www.tinyhardwarefirewall.com/privacy-policy/
Modification. WiFiConsulting, Inc. reserves the right to add, delete, or modify any provision of this Acceptable Use Policy at any time without notice. Kann sich jeder seine Überlegungen dazu anstellen.
Du hast dir dein Thread Model sehr genau überlegt und dies entspricht meiner Auffassung nach das ganze World Wide Web. Wie schon die Vorgänger vor mir geschrieben haben wirst du bei solchen harten Geschützen einen Großteil der Seiten unbrauchbar machen, damit wirst du leben müssen. Es wird vielleicht ein wenig besser als mit Tor, aber erwarte dir nicht zu viel. Meines Erachtens existiert diese von dir gewünschte Privacylegende Wollmilchsau per se nicht. Denn am Ende sitzt der User vor dem PC. Dieser ist das schwächste Glied in der Kette und kann am Ende noch immer seine Privacy an den Nagel hängen. Allein schon, wenn du auf Windows arbeitest, wirst du garantiert einige Daten von dir an Microsoft verlieren durchs Betriebssystem. Da wird dir auch dieser VPN Firewall nur bedingt helfen. Der rest siehe Inline
Ich suche eine Möglichkeit, über die breite Masse die Kraft aller vorhandenen Möglichkeiten zu bündeln, um sämtliche vorstellbaren Angriffe dezentral abzuwehren Gibts nicht - Könnte man sämtliche vorstellbaren Angriffe (dezentral) abwehren wäre die IT Security Branche jetzt arbeitslos.
Was du hier an Bastelvorschlägen hast, ist wohl selbst für Experten eine Herausforderung, ich denke aber an die breite unbedarfte Masse. Du hast dir einen Teil deiner Frage eben selber beantwortet. Das Problem ist eine Herausforderung und nicht einfach so bewältigbar, ansonsten gäbe es diese All-In-One-Magic Lösung schon ;-) Security + Privacy ist ein äußerst komplexes Thema und Menschen investieren viel Zeit und Hirnschmalz um hier Sachen besser zu machen. Da so viele Faktoren eine Rolle spielen ist es eine immense Herausforderung sowas in deinen Wunsch einer Magic Privcy Box zu verpacken. Insbesondere Faktor Mensch und Usability/User Interface ist meines Ansicht nach die größte Hürde in diesem Bereich. Ich glaube Design von Sachen, welche für alle Menschen leicht verständlich sind, ist ein NP schweres Problem.
Wie ich schon im Eingangsmail erklärt habe - SIEBEN Mails habe ich gebraucht, um einem Typen zu erklären, wo er die für seinen Browser nötigen Erweiterung zum Blocken von FB-Trackern findet und wie er das in den Browser hineinbekommt (bei mir ist das nix, wie soll ich das aktivieren - das ging hin und her ..) und du willst den Leuten Funkvorrichtungen hinstellen ? Da hast du das falsche Medium verwendet. Die Anzahl der Mails muss nicht umbedingt etwas über die Fähigkeiten deines Gegenübers aussagen. Da können legitime Rückfragen kommen, Probleme auftauchen etc. Das geht persönlich viel besser. Ansonsten auch Telefonisch bzw. eine Website mit ausführlicher Anleitung, aber per Mail hast du dir eines der schlechtesten Medien ausgesucht für diesen Zweck.
Bin beim Surfen dann auf den im Eingangsmail erwähnten Stick gestoßen und das hat mich, in Anklang an das Ledger-Wallet, mit dem man on- und offline seine Cryptos verwalten kann, auf die Idee gebracht, in einen Stick auch eine persönliche externe Abwehr zu packen, für jeden Verstand und Geldbeutel zu handbaben und von einem Gerät auf das andere umzustecken, ohne Router dazwischen, ohne Software direkt auf dem Endgerät zu installieren und ohne ortsgebunden zu sein. Das sind zwei komplett verschiedene Komplexitätsebenen die weit voneinander entfernt sind.
Ein erster Ansatz dazu ist ja schon TAILS - aber eben reichlich kompliziert für einen Enduser ! Tails finde ich persönlich relativ einfach für fortgeschrittene Endbenutzer in der Bedienung im Gegensatz zu QubesOS. Da sind mehrere Komplexitätsebenen dazwische. Ja es ist nicht super easy peasy für Anfänger und Anfängerinnen, jedoch ist es im großen und ganzen überschaubar zu bedienen, da viele Sachen per default auf Privacy/Security ausgelegt sind. Natürlich reicht es nicht einfach Tails einzuwerfen und denken man ist jetzt anonym/sicher, man muss den Menschn schon noch einige Sachen klar machen was Privacy/Anonymität/Security heißt. Wenn ich jetzt über Tor Facebooks onion Service benutze, dann weiß Facebook noch immer das ich es benutze, aber z.b. nicht umbedingt von wo aus.
aus seinem Wissen und den vorhandenen Ressourcen etwas basteln könnte, das genau auf die oben angesprochenen Kriterien paßt. Zeit ist kostbares Gut das viele Leute, inklusive mir, versuchen entsprechend einzuteilen und zu nutzen, da ist halt oft nicht viel übrig.
Ich hatte so eine Kraft-der-Masse auch mal gegen Spammer angedacht, aber das ist noch mühsamer Nimm rspamd, tut gute arbeit. Das arbeitet auch mit der Kraft-der-Masse namens Spam Blacklisten, Spamhaus et al. + lernende Bayes Filter ;-)
In diesem Sinne schaltet Brain.exe ein und seid wachsam im Netz, Hetti