Am 05.09.2017 um 12:37 schrieb Adi Marvillo:
Hallo alle! Ich bin dabei meine Videosammlung auf Festplatte zu rippen. Die meisten meiner Filme/Serien sind Klassiker aus den 80er und 90ern (Knight Rider, Maygyver usw.), d.h. 3:4 Format, interlaced auf der DVD und schauen schlecht auf Flatscreens 16:9 aus. Weiß jemand wie man solche Serien am besten rippt bzw. mit welche Codecs man am besten verwendet? Im Internet lese ich immer nur: 1. in den Metadaten der Container kann man angeben wie breit ein DVD-Pixel am Fernseher dargestellt werden soll (dann braucht man gar nichts umrechnen); 2. Audiocodec ist AC3; 3. VideoCodec h264. Können Fachleute das bestätigen?
Der AC3codec ist schon aus den 90er-jahren und ffmpeg unterstützt ihn offensichtlich nicht sauber - Artefakte! Was haltet ihr von mkv- Containern, oder ist das overkill für DVDs?
Wenn das Thema viele Personen interessiert, können wir mal für 1-2 Std einen Raum reservieren und Erfahrungen in dem Zusammenhang austauschen - In dem Fall sollen sich bitte auch Leute melden, die Erfahrung damit haben. Danke und Lg Adi
So .. ich hab jetzt mal kurz geschaut: Die ganzen Zeilen beginnen immer mit "cat*.ts |" oder so, weil ich mir da über die pipe die daten hole (DVB-s Daten bei mir) das verwende ich wenn ich deinterlacing brauche von normalem SD fernseh-signal: time cat *.ts | avconv -resync_size 70000 -i - -af asyncts -map v -vf yadif -c:v libx264 -map a -c:a libmp3lame -b:a 192k -metadata:s:a language=deu <ausgabe-datei>.mkv und wenns mal HD ist mit 5.1 audiospuren dann sowas in der richtung: avconv -i INPUT -ss START -map v -c:v libx264 -map i:0x101 -c:a:0 libmp3lame -b:a:0 192k -map i:0x102 -metadata:s:a:0 language=deu -c:a:1 libfaac -b:a:1 384k -metadata:s:a:1 language=deu -t LENGTH OUTPUT.mkv (das "-ss START" ist die Start-Zeit falls du am Anfang was wegschneiden willst "-t LENGTH" sollte klar sein ;) ) die id's musst du anpassen natürlich, sind aber die beste Methode, die ich gefunden habe um zuverlässig die korrekten Audio-tracks auszuwählen bei DVB-s Aufnahmen .. Das 2. ist eher so als Idee was du sonst noch machen könntest. die erste variante sollte für alte DVD -Qualität aufnahmen reichen. bei ffmpeg musst du natürlich avconv durch ffmpeg ersetzen. Bei libav gibts noch "avprobe" um die inhalte von Dateien anzuzueigen, damit du zB die id's hast - ich glaube das heisst irgendwie anders bei ffmpeg. Falls du was skalieren willst dann gibts noch "-vf scale=-1:720" Wobei ich zugeben muß, daß ich bei solchen dingen dann auch schon mal GUIs nehme (wenn ich was schneiden muß zB avidemux) . vor allem bei DVDs gabs da mal dvdrip oder so das war ganz gut - kA ob das aktuell noch in den Distributionen ist. Lg