Am 18/09/16 um 18:13 schrieb Philip Poten:
Ja, das wuerde mich auch interessieren!
Es gibt hier das: http://hardcoreforensics.com/blog/2012/01/02/arduino-mega-direct-reading-of-... und der mensch scheint das nicht veroeffentlicht zu haben. Und ein normaler Arduino ist anscheinend an der Grenze zu dem was man braucht.
Ich nehme an, NAND ist womoeglich nicht das einzige was inzwischen auf usb sticks verbaut ist? Gibt es unter verschiedenen NAND Bausteinen Unterschiede, oder sind die alle gleich anzusteuern?
Ja, das waeren so die Fragen mit denen ich anfangen w�rde :)
Hast Du Leseempfehlungen?
nope. ich hab bei attingo ein paar usb-sticks mit kaputtem controller zerlegt, die NANDs gedumpt, die daten wieder zusammengesetzt und dann die nutzerdaten recovered. das ist aber SEHR aufwendig. es gibt keine industurestandards (oder gabs zumindest damals nicht), jeder hersteller verwendet irgendwelche controller die alle komplett unterschiedlich arbeiten. alle controller haben eine art balancing eingebaut dasmit sie nicht zu oft an der selben stelle daten schreiben. ausserdem sind sektoren nicht 512 sondern 528 byte gross mit 16 byte checksumme und informationen zum sektor. manche verwenden eine art striping wie bei raid, andere schreiben ohne erkennbares muster und haben dann einen bereich im nand mit einem lookuptable. wieder andere haben einen separaten speicher im controller fuer die informationen zu defekten bloecken.. es ist zum speiben. die russen hatten zu meiner zeit einige brauchbare tools, allerings immer mit grausam uebersetzen GUIs und foren die man besser noch einmal von google aus dem englische ins deutsche uebersetzt um darauf zu kommen was da wohl gemeint sein koennte.. :) attingo hatte damals jedenfalls alle (un)moeglichen lesegeraetschaften. auch einen universal speicherleser der auch NANDs kann aber auch alle arten von eeproms und was es da sonst noch so alles gibt. summary: daten von usb-sticks und solidstate platten sind schwer zu recovern. :* -flo