2013/6/26 Andreas Faerber - Altertuemliches.at <info@altertuemliches.at>:
die haben viele für blöd verkauft...
So einfach ist das alles leider nicht. Ohne jetzt alle möglichen Aspekte aufzuzählen, eine sehr spannende Facette ist "PFS" (Perfect Forward Secrecy) für SSL Verbindungen. Die ist nämlich nicht immer aktiviert, oder überhaupt möglich, und ist genau so ein Detail, das es erlaubt später Daten auszuwerten, ohne dass es die Betreiber wissen oder sonst wie bemerken. Artikel ist hier: http://news.netcraft.com/archives/2013/06/25/ssl-intercepted-today-decrypted... Sprich, auch wenn man glaubt durch Servicewechsel mehr Privacy zu erlangen (zB duckduckgo als google alternative, ...), kann das eventuell nur ein Schein sein. Selbiges gilt für selbst gebastelte Lösungen usw. Spannend ist auch, dass wiedermal der Internet Explorer, gefolgt vom Safari, die schwarzen Schäfchen sind. Bezeichnend ist weiters, dass der nginx Webserver – mit russischem Hintergrund – der ist, der das am aggressivsten versucht zu aktiveren. Klar gibt's auch noch mehr Themen und ich will den Thread hier nicht noch weiter füttern – dieses ist nur ein Puzzelstück. fallout: http://www.theregister.co.uk/2013/06/26/ssl_forward_secrecy/ metalab related: https://www.ssllabs.com/ssltest/analyze.html?d=metalab.at … hat keine forward secrecy (unten in der handshake simulation) Harald PS: falls ich da teilweise sinnloses getippt habe, sorry und bitte kontrollieren. ich bin so wie die meisten auch kein experte.