Bernd Petrovitsch schrieb:
von Microsoft reinbringen wollen, sodass sie dann, wenn sie mehr als nur einen Quellcode-Editor brauchen, dann ein "volles VisualStudio" (wie Was ganz anderes (weil ich da Zeug nicht näher kenn'): Ist da "nur" ien IDE oder bringt die auch Compiler+Linker mit (die am Ende nicht trivial austauschbar sind)?
Im "vollen" Visual Studio sind so weit ich weiß Compiler+Linker und Debugger (C/C++ und C# sowie der Interpreter für VisualBasic) auch mit dabei, sowie andere Komponenten (zum Entwickeln diverser Apps, Einbindung in MSFT-Sourcecodeverwaltung, usw.), man kann aber modular auswählen, was man davon wirklich installieren will. Natürlich ist man mit allen diesen Tools so weit wie möglich in der MSFT-Welt "gefangen" - auch wenn Tools für Azure-Cloud mit angeboten werden und damit MSFT-spezifische Linux-Anbindung beispielsweise. Ich höre von jenen, die damit Windows-Dinge entwickeln, dass es eine sehr gute und Umgebung dafür ist, mit allen möglichen Tools auch um MSSQL-Datenbanken zu inspizieren und die ganzen .NET-Funktionen einzubinden und halt alles, was Windows-zentrische Entwickler halt alles so brauchen. Darüber hinaus hat z.B. Mozilla rausgefunden, dass der MSFT-C++-Compiler+Linker noch immer jener ist, der durch ausgeklügelte Optimierungen den schnellsten x86-Code produziert (und man braucht dessen Libraries sowieso, um Windows-interne Funktionen richtig anzusprechen, um die Systemintegration optimal zu machen), daher wird Firefox für Windows auch damit kompiliert (aber mit einem anderen Build-System als das in die VisualStudio-IDE integrierte). Man muss MSFT attestieren, dass sie anscheinend (ich verwende keine Windows-Software, daher nur von den, was ich höre) wirklich gute Entwickler-Software machen - allerdings natürlich komplett drauf ausgerichtet, die Entwickler in das MSFT-Ökosystem reinzuziehen. Grüße, KaiRo