An den Obmann des Wiener Metalab, Ich möchte mit diesem offenem Brief meine Empörung gegenüber dem Wiener Hackspace "Metalab" beim Umgang mit schnell abhängig machenden Drogen kundtun. Im Metalab werden diese nicht nur verharmlost, sondern es wird auch aktiv der Geschmack beworben und sogar zum Konsum verleitet. Ich kann dies nicht gutheißen. Wie inzwischen viele meiner Mitvereinsmitglieder gemerkt haben, ist mein Konsum von 'Club Mate - dem prickelndem Mate-Eistee' in den letzten Jahren mit geometrischer Geschwindigkeit angestiegen. Die Ausgaben für dieses - im Metalab scheinbar legal zu erwerbende - leicht abhängig machende Getränk liegen mittlerweile weit über meinen Ausgaben von Zigaretten und illegalen Einstiegsdrogen-Drogen zusammen. Von meinen körperlichen Gebrechen, die durch den Konsum[1] entstanden sind (Augen können nicht mehr geschlossen werden, Tatendrang, Schwitzen, leichtes Jucken an diversen Körperöffnungen, Harndrang, usw.) gar nicht zu reden. Ich fordere den Hackspace "Metalab" - insbeosondere aber das Vorstandgremium - hiermit offiziell auf a) Auf der Metalab-Mailingliste und mittels eines Aushang neben allen Ausgabestellen von Club Mate im Metalab über das Suchtpotential von "Club Mate" zu informieren, c) eine Suchtmittelabgabe von mindestens 1€ pro verkaufter Flasche auf den Flaschenpreis aufzuschlagen und b) eine Wiedergutmachungszahlung von 3.650 € ( = 5 Flaschen pro Tag * 2€ Flaschenpreis * 365 Tage) an mich zu leisten. Weiters hoffe ich, dass alle Leser nun über die potentiell gefährlichen Eigenschaften von Club Mate informiert sind und bis auf weiteres vom Mate-Konsum im Metalab absehen. Wer sein Club Mate trotzdem genießen will kann dies gerne am Schwedenplatz oder vor'm Flex tun. Mit lebensbeja'enden Grüßen, Johannes Sperlhofer [1] Ja, Konsum - Denn wer das erste mal Club Mate trinkt fühlt sich zwangsläufig an seine erste Zigarette erinnert - von Genuss kann hierbei also kaum gesprochen werden.