Manche Bluetooth-Low Energy Beacons k�nnen s.g. ephemeral IDs (zb Eddystone) erzeugen. dh, man hat zb alle 30-60 sekunden eine neue ID (generiert aus einem start-Seed, �hnlich wie RSA tokens). Damit kann eine App (bzw der Server) �berpr�fen, dass jemand tats�chlich zum entsprechenden Zeitpunkt Vor-ort war, und bekommt evt auch andere Dateien ausgeliefert. Fr�her ging das nur via APP, aber neuerdings sollte das sogar via Bluetooth-API aus dem Chrome funktionieren. Afaik, aber beides nur auf Android. F�r NFC kenne ich bisher keine L�sung mit Ephemeral IDs, und QR codes w�ren sowieso statisch. Wenn du keine App verwendest (sondern nur einen Webbrowser) kannst du ja ein Login fordern und dann personalisierte Dateien zur�ckliefern; du kannst dir aber nicht sicher sein, dass jemand sein Passwort weitergegeben hat (evt statistisch untersuchen, ob gleiches Handy, usw). Wenn du 100% DRM haben m�chtest, dann gibt es das nicht - du kannst nur daf�r sorgen, dass die Umgehnung deiner Verschleierungsma�nahmen in keinem vern�nftigen Verh�ltnis zum potentiellen Gewinn steht. Dann ist es automatisch uninteressant den Aufwand f�r ein bisschen Schummeln zu betreiben. lg, Adrian On 2017-04-14 19:35, Chris Hager wrote:
Hallo,
Ich kann mich aus Erfahrung den bisherigen Meinungen nur anschlie�en.
Wenn ihr nicht ausgiebig Programmiererfahrung habt w�rde ich auch aufpassen das Projekt so einfach wie m�glich zu halten! Ansonsten l�uft ihr gr��te Gefahr euch in technischen Details zu verlieren die nicht wirklich notwendig sind und nie fertig werden.
Ich denke eine mobile App zu implementieren, die On-Demand die Soundfiles aus dem Netz raus-streamed w�re schon einmal recht einfach, angenommen der Server spuckt einfach den Audiostream unverschl�sselt aus. Oder mit einem fixen vorprogrammierten Secret-Key obfuscated. Aber aufpassen -- alle Apps k�nnen sehr einfach reverse engineered werden und vorausgelieferte Secret Keys k�nnen immer ausgelesen werden. Es w�re wohl das einfachste, die files einfach mit einem gewissen secret zu XOR-en und als File auf der SD Karte zu hinterlegen. Das ist sehr wenig Aufwand, braucht aber schon technisch etwas know-how um die Daten zu de-obfuscaten und mit anderen zu sharen.
Ich denke da ist f�r euch der Sweet-Spot zwischen Geheimhaltung und Aufwand nicht explodieren lassen. Einfach obfuscaten mit einem in der app vorprogrammieren Secret-Key. Dieser Secret Key k�nnte auch bei App-Start generiert werden, und von der App in einem vom OS bereitgestellten Secret-Storage hinterlegt werden.
LG, Chris
2017-04-14 16:38 GMT+02:00 Benjamin Oppermann <ben.opp@eml.cc <mailto:ben.opp@eml.cc>>:
Hallo, Ich war unl�ngst erstmals im Metalab anl�sslich des Mediawiki-Workshops, es hat mir alles sehr gut gefallen und jetzt wollte ich mich mal listenm��ig bei euch einklinken! :-) Kleine Frage vorab zu dieser Liste: Auf der Anmeldeseite steht, die Liste wird �ffentlich indexiert - die E-Mailadressen sind aber nicht sichtbar, oder? Wenn ich mich ein wenig vorstellen m�chte, aber nicht dem ganzen Internetz, sondern nur dem Publikum von Metalab, dann nicht hier...?
Mein aktuelles Thema: Ich habe eine momentan noch sehr vage Idee f�r eine kleines Deutschlernprojekt f�r Jugendliche, gemischt mit Geocaching, Openstreetmaps, mobile Apps... Kurz erkl�rt, man soll eine Audiodatei, die z.B. eine Deutschlektion enth�lt von einem Geocache irgendwo in Wien abholen. Dort spielt man sie per NFC/Bluetooth aufs Telefon. Der Geocache macht nix anderes, als diese Audiofiles auszuspucken (manchmal hats schon im �ffentlichen Raum schon Plakatw�nde gegeben, die sowas gemacht haben). Das Problem dabei ist, jeder, der an der Sache teilnimmt, soll sich pers�nlich dorthin begeben um seine Datei abzuholen. Ich m�chte verhindern, dass einfach einer der Sch�ler dorthin f�hrt und die Datei dann an den Rest der Gruppe weiterverteilt. Die Datei soll also auf dem Ger�t bleiben, mit dem man sie geholt hat bzw. nur dort abspielbar sein.
In anderen Worten, wie baue ich mir mein eigenes Mini-DRM?
Ich habe quasi keine Programmierf�higkeiten - mein Kollege, der vielleicht mitbasteln wird, kann einige Basics - ich arbeite, soweit es geht, auf Linuxger�ten und kann mit guter Dokumentation einfachere CLI-Programme bedienen.
Ich habe kein Geld f�r teure kommerzielle L�sungen (obwohl habe etwas gefunden mit einer gratis 90-Tage-Testversion:http://3.drm-x.com/Register.aspx <http://3.drm-x.com/Register.aspx>).
Es macht nichts, wenn es leicht zu hacken ist. Mein Publikum hat da tendenziell sehr beschr�nkte F�higkeiten (diese zu erweitern ist auch Ziel des Projekts) und kann zudem schlecht Deutsch und nur selten gutes Englisch. Alle k�nnen ein Smartphone bedienen, einen PC eher selten. Es gibt Ausnahmen, die problemlos eine L�sung ergooglen und umsetzen k�nnten. Wenn die sich lieber die M�he machen m�chten, das DRM zu hacken statt mit der Stra�enbahn zu dem Geocache zu fahren, dann soll es so sein (dann haben sie auch etwas gelernt) :-) Es soll einfach nur die allerbequemste Art, sich um eine �ffi-Fahrt/einen Spaziergang zu dr�cken, verhindern.
Das DRM sollte also die erlaubten Kopiervorg�nge auf 0 reduzieren. Soweit ich wei�, sollte es nicht schwierig sein, die Files zu verschl�sseln - aber wo tue ich den privaten Schl�ssel hin? Mir scheint, Musikdownloaddienste (nicht Streaming) wie iTunes liefern den gleich mit - aber was verhindert, dass der zusammen mit der Datei weiterverteilt wird? Wird bei jeder Ausgabe ein neuer Schl�ssel generiert?
W�hrend ich dies schreibe, kommt mir die Idee, dass es einfacher sein k�nnte, wenn es sich um lauter verschiedene Audiofiles handelt (was genau deren Inhalt sein soll und wie damit weiter verfahren wird, ist noch eine andere Frage)... naja, so weit reicht mein Latein einfach noch nicht. Wer hat Ideen oder etwas m�glichst konzises zum Nachlesen?
Vielen Dank f�rs Lesen und liebe Gr��e, Benjamin
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