Data Dealer: Legal, illegal, scheißegal? Provokantes Facebook-Spiel aus Wien.
Data Dealer: Legal, illegal, scheißegal? Provokantes Facebook-Spiel aus Wien. Video Trailer und Demo-Version veröffentlicht. Ein kleines Team entwickelt unter dem Titel "Data Dealer" ein ungewöhnliches Online-Spiel, das sich mit viel Witz und Ironie dem hochaktuellen Thema der persönlichen Daten im digitalen Zeitalter widmet. Das Spiel ist angelehnt an populäre Facebook-Hits wie Mafia Wars, Farmville oder Cityville. Bei Data Dealer lautet die Devise allerdings: Persönliche Daten sammeln - hemmungslos und in ganz großem Stil! Zielgruppe für das Spiel sind gleichermaßen Jugendliche wie auch Erwachsene. Am Dienstag 27.03.2012 wurde ein Video-Trailer und eine Demo-Version für den deutschen Sprachraum veröffentlicht. Später soll das Spiel auch international online gehen. Das Projekt wird ohne kommerziellen Hintergrund entwickelt und ist unter "Creative Commons" lizensiert. In „Data Dealer“ schlüpfen die Spieler in die Rolle von Daten-Händlern und bauen durch geschickten Handel mit persönlichen Informationen ihr Vermögen auf. Sie bedienen sich legaler wie dubioser Quellen, besorgen sich pikante Informationen vom Daten-Schwarzmarkt und betreiben Gewinnspiele und Telefonumfragen, Internet-Partnerbörsen, Online-Psychotests und schließlich das eigene Social Web. Nach und nach erfassen sie so die gesamte Bevölkerung in ihrer Datenbank. Gemeinsam mit befreundeten Dealern bauen sie mächtige Daten-Imperien auf und wehren sich kaltblütig gegen Image-Störfaktoren wie Bürgerinitiativen, kritische Medien oder lästige Datenschutz-Beauftragte. Dass es dabei nicht immer ganz sauber zugeht, versteht sich von selbst. PLS SPREAD: COPY, PASTE, SHARE, LIKE, BLOG! Website mit Video Trailer und Demo-Version http://www.datadealer.net Video Trailer auf Youtube: http://youtu.be/dQk08036uNE Die wunderschöne Facebook-Adresse von Data Dealer: http://facebook.com/datadealer -------------------------------------------------------------------- English Landing Page: http://www.datadealer.net/english Release Party am Donnerstag 29.03.2012 Badeschiff/Wien: http://www.facebook.com/events/136478739814912/ Pressebereich mit Pressetext, Fotos, Bildern und Hintergrundinformationen als PDF: http://www.datadealer.net/presse Details zum Aufbau des Spiels anhand von Illustrationen und Screenshots http://www.datadealer.net/presse/datadealer_aufbau.pdf Personenbezogene Daten sammeln, verknüpfen und verwerten: Hintergründe und ausgewählte Quellen zu den Spiel-Inhalten von Data Dealer. http://www.datadealer.net/presse/datadealer_hintergruende.pdf -- Data Dealer. Legal, illegal, scheißegal! E-Mail: dev@datadealer.net
danke !!! Seit heute habe ich wieder Internet - chello war seit vergangenem Freitag bis heute Morgen nicht in der Lage, ein Problem mit der IP-Konfiguration nach einem Modemtausch zu beheben ...fast 5 Tage lang! ich schaue mir das Spiel daher gleich an, wenn ich etwas verschnaufen kann! Zu dem auch die Frage : Wie komme ich in Zukunft mit der Vorratsdatenspeicherung per FTP auf meinen Server, ohne daß sie mich dabei bemerken ? TOR funktioniert leider nur bei http, aber nicht bei FTP - gibts einen Proxy für FTP auch ? Ich benutze am Liebsten Filezilla, der ist schön übersichtlich, aber sperrangelweit offen, hat mir wer gesagt --- ich glaub da alles wider besseres Wissen... Vielleicht wäre es auch interessant, für eine breitere Masse eine gut übersichtliche Seite zu gestalten, worauf sie mindestens achten sollen - wir haben am Dienstag nach Ostern wieder Wordpress-Usergroup-Treffen, da kann man leicht so eine Seite bauen. Auch rechtliche Aspekte wären wichtig, Anlaufstellen wie die DatenschutzARGE bzw ev. andere Stellen etc etc ... wenn sich niemand beschwert, gehen die davon aus, es ist eh alles in Ordung. DAs Fatale dabei ist - wenn etwas länger andauert, gewöhnt sich die Masse meistens dran und es wird zur Norm ...aber ohne konkrete Anlaufstellen wird kaum wer etwas unternehmen, sondern es halt erdulden .. ansonsten - hurraaa ich habe wieder Internet und einen schönen, sonnigen Tag im Leben draußen noch ;-) Gruß B. -------- Original-Nachricht --------
Datum: Tue, 27 Mar 2012 10:15:58 +0200 Von: wchr <wchr@gmx.at> An: internetz@vibe.at, liste@netznetz.net, metalab@lists.metalab.at, bagasch@monochrom.at Betreff: [Metalab] Data Dealer: Legal, illegal, scheißegal? Provokantes Facebook-Spiel aus Wien.
Data Dealer: Legal, illegal, scheißegal? Provokantes Facebook-Spiel aus Wien. Video Trailer und Demo-Version veröffentlicht.
Ein kleines Team entwickelt unter dem Titel "Data Dealer" ein ungewöhnliches Online-Spiel, das sich mit viel Witz und Ironie dem hochaktuellen Thema der persönlichen Daten im digitalen Zeitalter widmet. Das Spiel ist angelehnt an populäre Facebook-Hits wie Mafia Wars, Farmville oder Cityville. Bei Data Dealer lautet die Devise allerdings: Persönliche Daten sammeln - hemmungslos und in ganz großem Stil! Zielgruppe für das Spiel sind gleichermaßen Jugendliche wie auch Erwachsene. Am Dienstag 27.03.2012 wurde ein Video-Trailer und eine Demo-Version für den deutschen Sprachraum veröffentlicht. Später soll das Spiel auch international online gehen. Das Projekt wird ohne kommerziellen Hintergrund entwickelt und ist unter "Creative Commons" lizensiert.
In „Data Dealer“ schlüpfen die Spieler in die Rolle von Daten-Händlern und bauen durch geschickten Handel mit persönlichen Informationen ihr Vermögen auf. Sie bedienen sich legaler wie dubioser Quellen, besorgen sich pikante Informationen vom Daten-Schwarzmarkt und betreiben Gewinnspiele und Telefonumfragen, Internet-Partnerbörsen, Online-Psychotests und schließlich das eigene Social Web. Nach und nach erfassen sie so die gesamte Bevölkerung in ihrer Datenbank. Gemeinsam mit befreundeten Dealern bauen sie mächtige Daten-Imperien auf und wehren sich kaltblütig gegen Image-Störfaktoren wie Bürgerinitiativen, kritische Medien oder lästige Datenschutz-Beauftragte. Dass es dabei nicht immer ganz sauber zugeht, versteht sich von selbst.
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Website mit Video Trailer und Demo-Version http://www.datadealer.net
Video Trailer auf Youtube: http://youtu.be/dQk08036uNE
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Release Party am Donnerstag 29.03.2012 Badeschiff/Wien: http://www.facebook.com/events/136478739814912/
Pressebereich mit Pressetext, Fotos, Bildern und Hintergrundinformationen als PDF: http://www.datadealer.net/presse
Details zum Aufbau des Spiels anhand von Illustrationen und Screenshots http://www.datadealer.net/presse/datadealer_aufbau.pdf
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On Wed, 28 Mar 2012 12:33:55 +0200 BDuN@gmx.net wrote:
Zu dem auch die Frage :
Wie komme ich in Zukunft mit der Vorratsdatenspeicherung per FTP auf meinen Server, ohne daß sie mich dabei bemerken ? TOR funktioniert leider nur bei http, aber nicht bei FTP - gibts einen Proxy für FTP auch ?
im Zuge der VDS bez. Internet ist nur der Accessprovider verpflichtet zu speichern, zu welcher Zeit Du mit welcher IP online warst (von E-Mail und VoIP mal abgesehen) Servus, Peter
danke mal - aber ich habe grade im ORF was dazu gefunden ... dazu die brennende Frage e-mail : wenn ich mich zB hier auf gmx einlogge - können die dann wirklich sehen, an wen ich schreibe und dürfen das aufheben ? also daß ich zB jetzt dir schreibe ? oder dürfen die nur registrieren, daß ich mich auf gmx eingeloggt habe - denn wozu habe ich dann ein https auf gmx, wenn die ohnehin alles sehen können ? und vor allem - wie kann ich das vermeiden ? wenn ich über TOR reingehe - werden meine mailpartner dann trotzdem erkannt ? oder meint der ARtikel unten mit "mailaddresse" jene über ein Mobiltelephon und gar nicht Internet ??? ich denke, da wird mal wirklich eine gut lesbare Zusammenstellung fällig, auch für die Vielen, die sich noch weniger auskennen als ich .. danke und hier der Teil aus Orf.at Was genau gespeichert wird Gespeichert werden müssen im Rahmen der Vorratsdatenspeicherung neben der IP-Adresse eines Computers inklusive des Namens und der Anschrift des Inhabers auch der Standort und die genaue Gerätekennung eines Mobiltelefons sowie Sender und Empfänger von SMS, MMS, E-Mails und Telefoniediensten inklusive Internettelefonie - kurz: Es wird gespeichert, wer mit wem wann wie kommuniziert, egal ob in gesprochener oder schriftlicher Form, ob über Internet, Festnetz oder Mobilfunk. Inhalte werden dabei keine aufgezeichnet, doch schon die Standortdaten eines Handys reichen aus, um einen Nutzer nachverfolgen zu können. -------- Original-Nachricht --------
Datum: Wed, 28 Mar 2012 12:48:08 +0200 Von: Peter Kuhm <peter@null.priv.at> An: metalab@lists.metalab.at Betreff: Re: [Metalab] Data Dealer: Legal, illegal, scheißegal? Provokantes Facebook-Spiel aus Wien.
On Wed, 28 Mar 2012 12:33:55 +0200 BDuN@gmx.net wrote:
Zu dem auch die Frage :
Wie komme ich in Zukunft mit der Vorratsdatenspeicherung per FTP auf meinen Server, ohne daß sie mich dabei bemerken ? TOR funktioniert leider nur bei http, aber nicht bei FTP - gibts einen Proxy für FTP auch ?
im Zuge der VDS bez. Internet ist nur der Accessprovider verpflichtet zu speichern, zu welcher Zeit Du mit welcher IP online warst (von E-Mail und VoIP mal abgesehen)
Servus, Peter
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Hi!
... dazu die brennende Frage e-mail : wenn ich mich zB hier auf gmx einlogge - können die dann wirklich sehen, an wen ich schreibe und dürfen das aufheben ? also daß ich zB jetzt dir schreibe ? oder dürfen die nur registrieren, daß ich mich auf gmx eingeloggt habe - denn wozu habe ich dann ein https auf gmx, wenn die ohnehin alles sehen können ? und vor allem - wie kann ich das vermeiden ? wenn ich über TOR reingehe - werden meine mailpartner dann trotzdem erkannt ?
Also, grundsätzlich mal sieht GMX auf jeden Fall dein Email, genauso wie alle anderen beteiligten Mailserver für das betreffende Mail. Selbst wenn du das Mail verschlüsselst, Absender und Empfänger sehen alle Mailserver. Das ist das Prinzip, auf dem Email basiert. Zum senden wird normalerweise SMTP verwendet: http://en.wikipedia.org/wiki/Simple_Mail_Transfer_Protocol Zum empfangen je nach Konfiguration POP3 oder IMAP: http://en.wikipedia.org/wiki/POP3 http://en.wikipedia.org/wiki/IMAP Dein Internet-Provider sieht auf jeden Fall, zu wem du dich verbindest. Wenn die *Verbindung* nicht verschlüsselt ist (SSL oder ähnliches) sehen die logischerweise - wenn sie möchten - auch den ganzen Inhalt. Bei Zugriff auf Webmail kommts darauf an, ob du mit SSL die Verbindung mit SSL verschlüsselst (das "s" in "https"), das Zertifikat gültig und tatsächlich von deinem Webspaceprovider ausgestellt ist. Tor bringt dir bei Email so gut wie gar nichts. Die Mails müssen entweder über öffentliche Mailserver (also das alte Problem). Oder alle beteiligten betreiben eigene, private aber per Tor erreichbare Mailserver. Die dürfen dann aber nicht mit Rest des (unverschlüsselten, identifizierbaren) Netzes kommunizieren. Das Post-Analog zu Email war übrigens nie der Brief sondern die Postkarte. Aber selbst bei Briefen (Briefgeheimnis) kann die Post jederzeit Absender/Empfänger-Paare aufzeichnen. Die Wissen dann zwar nicht, was du mit Person X kommuniziert hast, aber sie wissen *dass* du mit ihr kommuniziert hast. Was du auch nicht vergessen darfst: Wenn Person X jetzt verhaftet wird, werden seine/ihre Kommunikationsmittel (Computer, Briefe, usw.) erstmal beschlagnahmt. Da nutzts dann nicht viel dass du Emails verschlüsselst und so, wenn Person X ein Internet- Ausdrucker ist und alles im Klartext rumliegt. Und Beweisen, daß *du* die Mails oder Briefe geschrieben hast, können die auch ohne große Vorratsdatenspeicherung über forensische Textanalysen. Die Vorratsdatenspeicherung ist also komplett überflüssig. Für die Traffic-Analysen brauchts nur eine Datenbank und einen einzelnen, halbwegs kompetenten Perl-Programmierer. Das geht auch in vielen anderen Bereichen. Hier ein ganz interessanter Artikel "Using Analytics to Detect Pregnant Shoppers": http://xray-delta.com/2012/02/29/using-analytics-to-detect-pregnant-shoppers... LG Rene
On 2012-03-28 18:53, rene.schickbauer@magnapowertrain.com wrote:
Hi!
... dazu die brennende Frage e-mail : wenn ich mich zB hier auf gmx einlogge - können die dann wirklich sehen, an wen ich schreibe und dürfen das aufheben ? also daß ich zB jetzt dir schreibe ? oder dürfen die nur registrieren, daß ich mich auf gmx eingeloggt habe - denn wozu habe ich dann ein https auf gmx, wenn die ohnehin alles sehen können ? und vor allem - wie kann ich das vermeiden ? wenn ich über TOR reingehe - werden meine mailpartner dann trotzdem erkannt ?
Also, grundsätzlich mal sieht GMX auf jeden Fall dein Email, genauso wie alle anderen beteiligten Mailserver für das betreffende Mail. Selbst wenn du das Mail verschlüsselst, Absender und Empfänger sehen alle Mailserver.
Mixmaster to the rescue! http://en.wikipedia.org/wiki/Mixmaster_anonymous_remailer In verbindung mit TLS gesicherten SMTP connections und GPG, wissen die nix mehr, ausser dass der absender ein boeser mensch ist. weil sie ja was zu verbergen hat, weil wenn sie nix zu verbergen haette, taet sie sich nicht so anstrengen ihren email verkehr zu verstecken ;-) Bei GPG (oder smime) emails muss nicht mal der destination SMTP server ein privater server sein. Wenn man privacy will, kann man sie (zu einem groesseren ausmass als dem gesetzgeber lieb ist) schon haben. man tauscht halt bequemlichkeit und konformismus dagegen ein (wie, du hast keinen facebook account?). aber wer will das schon. und ich bin neugierig, wann der zeitpukt kommt, wo alle menschen, die tor und aehnliches verwenden unter generalverdacht gestelllt werden.
On Mar 29, 2012 at 0935 +0200, Michael Lausch appeared and said:
On 2012-03-28 18:53, rene.schickbauer@magnapowertrain.com wrote:
… Also, grundsätzlich mal sieht GMX auf jeden Fall dein Email, genauso wie alle anderen beteiligten Mailserver für das betreffende Mail. Selbst wenn du das Mail verschlüsselst, Absender und Empfänger sehen alle Mailserver.
Mixmaster to the rescue! http://en.wikipedia.org/wiki/Mixmaster_anonymous_remailer
Perfekt, ich schreibe ab sofort nur noch per Mixmaster auf Mailing Listen. Oh, wait, … SCNR, Lynx. -- "Reality" is the only word in the language that should alwas be used in quotes. --- My Life with the Thrill Kill Kult, "Nervous Xians"
On Wed, 28 Mar 2012 16:50:17 +0200 BDuN@gmx.net wrote:
danke mal - aber ich habe grade im ORF was dazu gefunden ...
kurz hab ich gedacht Du sprichst die
dazu die brennende Frage e-mail : wenn ich mich zB hier auf gmx einlogge
der in .de seine Server hat - dort wurde die Umsetzung der VDS nach einer Sammelklage vom Bundesverfassungsgericht gekippt, GMX sollte die VDS also abgedreht haben, von gewissem Logging zur Aufrechterhaltung des normalen Betriebs ist aber auszugehen.
- können die dann wirklich sehen, an wen ich schreibe und dürfen das aufheben ?
s.o.
also daß ich zB jetzt dir schreibe ?
an die Metalab-Mailingliste. Wir haben unseren eigenen Mailserver und müssen nach §102a Abs 6 TKG nicht speichern | (6) Die Speicherpflicht nach Abs. 1 besteht nicht für solche Anbieter, deren | Unternehmen nicht der Verpflichtung zur Entrichtung des Finanzierungsbeitrages | gemäß § 34 KommAustriaG unterliegen.
oder dürfen die nur registrieren, daß ich mich auf gmx eingeloggt habe - denn wozu habe ich dann ein https auf gmx, wenn die ohnehin alles sehen können ?
GMX könnte sowieso alles sehen (ausser end-to-end verschlüsselte Inhalte, deren Header sehen sie auch dort). Das https ist nur für den Transportweg.
und vor allem - wie kann ich das vermeiden ? wenn ich über TOR reingehe - werden meine mailpartner dann trotzdem erkannt ?
ja, wenn Du GMX über Tor ansurfst und dort dann Mail versendest weiss GMX von welchem Account Mail an wem geschickt wurde. Vermeiden? Unsere VDS kümmert sich nur um das was SMTP spricht. Es gibt genug andere Möglichkeiten zu kommunizieren.
oder meint der ARtikel unten mit "mailaddresse" jene über ein Mobiltelephon und gar nicht Internet ???
der meinte schon ganz normale E-Mail
ich denke, da wird mal wirklich eine gut lesbare Zusammenstellung fällig, auch für die Vielen, die sich noch weniger auskennen als ich ..
ich hab unten was angehängt, man kann auch mal ins Gesetzblatt schauen -> http://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblAuth/BGBLA_2011_I_27/BGBLA_2011_I_27.... Bürgerinitiative https://zeichnemit.at unterschreiben und weitererzählen! Fast schon 80k Unterstützer http://stuff.differentialschokolade.org/zeichnemit.png Ende Mai erneut im Petitionsausschuss cu, Peter === SNIP === HELP.gv.at – Was ist neu im Jahr 2012? -> https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/340/Seite.34060726.ht... --- snip --- Vorratsdatenspeicherung Ab 1. April 2012 Anbieterinnen/Anbieter von öffentlichen Kommunikationsdiensten sind künftig verpflichtet, bestimmte Daten ("Vorratsdaten") sechs Monate zu speichern. Diese Speicherung erfolgt zur Ermittlung, Feststellung und Verfolgung von Straftaten. Eine Auskunft über Vorratsdaten ist ausschließlich im Falle einer gerichtlich bewilligten Anordnung der Staatsanwaltschaft zur Aufklärung und Verfolgung von Straftaten zulässig. Die Schwere der jeweiligen Straftaten muss die Anordnung rechtfertigen. Im Detail bestehen folgende Speicherpflichten: * Internet-Provider müssen Name, Anschrift, Teilnehmerkennung und Datum, Uhrzeit und Dauer der "Zuteilung" einer IP-Adresse (Internetprotokoll- adresse) speichern. * Telefondienstanbieterinnen/Telefondienstanbieter sind verpflichtet, Name, Anschrift und Teilnehmerkennung des anrufenden und des angerufenen Anschlusses zu speichern. Darüber hinaus muss gespeichert werden, wann ein Gespräch begonnen wird und wie lange es dauert sowie welcher Dienst in Anspruch genommen wird (etwa "normales" Telefonat, SMS etc.). * Mobilfunkbetreiberinnen/Mobilfunkbetreiber müssen zusätzlich zu den Speicherpflichten für Telefondienstanbieterinnen/Telefondienstanbietern auch die IMSI-Nummer (internationale Mobilteilnehmerkennung) und die IMEI-Nummer (internationale Mobilfunkgerätekennung) sowohl des anrufenden als auch des angerufenen Anschlusses speichern. Weiters muss der Standort eines Mobilfunkgerätes gespeichert werden. Bei anonymen Wertkartenhandys muss zusätzlich gespeichert werden, wann und wo diese das erste Mal aktiviert wurden. * E-Mail-Anbieterinnen/E-Mail-Anbieter müssen Name, Anschrift und Teilnehmerkennung speichern. Wird eine E-Mail versandt, ist die jeweilige Anbieterin/der jeweilige Anbieter verpflichtet, die E-Mail-Adresse und die IP-Adresse der Absenderin/des Absenders sowie die E-Mail-Adressen sämtlicher Empfängerinnen/Empfänger zu speichern. Beim Empfang einer E-Mail muss die E-Mail-Adresse der Absenderin/des Absenders und die der Empfängerin/des Empfängers sowie die IP-Adresse der "letztübermittelnden Kommunikationsnetzeinrichtung" gespeichert werden. Darüber hinaus muss die E-Mail-Anbieterin/der E-Mail-Anbieter auch speichern, wann und mit welcher IP-Adresse eine Anmeldung beim E-Mail-Dienst erfolgt ist. Die Speicherpflicht besteht nur für Daten, die im Zuge der Bereitstellung des jeweiligen Dienstes bereits jetzt erzeugt oder verarbeitet werden. Der Inhalt der Kommunikation und insbesondere welche Internetseiten jemand besucht hat darf nicht gespeichert werden. Die genannten Daten müssen nach Beendigung der Kommunikation sechs Monate lang gespeichert werden. Nach Ablauf dieser Frist sind die Anbieterinnen/ Anbieter verpflichtet, sie unverzüglich, spätestens jedoch einen Monat nach Ablauf der Frist zu löschen, sofern die Daten nicht zusätzlich für Verrechnungszwecke benötigt werden. Die Erteilung einer Auskunft nach Ablauf der sechsmonatigen Frist ist jedenfalls verboten, auch wenn die Daten grundsätzlich noch vorhanden wären. Weitere gesetzliche Regelungen zur Vorratsdatenspeicherung finden sich in den Kapiteln "Inneres" und "Justiz". --- snap --- -> https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/340/Seite.34060720.ht... --- snip --- Vorratsdatenspeicherung Ab 1. April 2012 Die Sicherheitsbehörden sind künftig ermächtigt, von Betreiberinnen/ Betreibern öffentlicher Telekommunikationsdienste und sonstigen Dienste- anbieterinnen/sonstigen Diensteanbietern Auskünfte über bestimmte Daten zu verlangen. Im Detail können Auskunftsersuchen hinsichtlich folgender Daten gestellt werden: * Name, Anschrift und Teilnehmernummer eines bestimmten Anschlusses, wenn dies für die Aufgabenerfüllung nach dem Sicherheitspolizeigesetz (SPG) erforderlich ist * IP-Adresse (Internetprotokolladresse) zu einer bestimmten Nachricht und Zeitpunkt ihrer Übermittlung, wenn die Sicherheitsbehörden diese Daten als wesentliche Voraussetzung zur Abwehr einer konkreten Gefahr für das Leben, die Gesundheit oder die Freiheit eines Menschen im Rahmen der ersten allgemeinen Hilfeleistungspflicht oder zur Abwehr allgemeiner Gefahren benötigen * Name und Anschrift einer Benutzerin/eines Benutzers, der/dem eine IP- Adresse zu einem bestimmten Zeitpunkt zugewiesen war, unter denselben Voraussetzungen wie für das Auskunftsersuchen bezüglich der IP-Adresse zu einer bestimmten Nachricht * Name, Anschrift und Teilnehmernummer eines bestimmten Anschlusses durch Bezugnahme auf ein von diesem Anschluss geführtes Gespräch durch Bezeichnung eines Zeitraumes und der passiven Teilnehmernummer, wenn dies zur Erfüllung der ersten allgemeinen Hilfeleistungspflicht oder zur Abwehr gefährlicher Angriffe erforderlich ist Die Sicherheitsbehörden sind darüber hinaus in Zukunft berechtigt, zur Hilfeleistung oder Abwehr einer gegenwärtigen Gefahr für das Leben, die Gesundheit oder die Freiheit eines Menschen Auskunftsersuchen an die Betreiberinnen/die Betreiber öffentlicher Telekommunikationsdienste zu stellen. Derartige Ersuchen sind dann zulässig, wenn auf Grund bestimmter Tatsachen anzunehmen ist, dass eine solche gegenwärtige Gefahr besteht. Die Behörde kann in diesem Fall Auskunft über Standortdaten und die internationale Mobilteilnehmerkennung (IMSI) der von dem gefährdeten Menschen mitgeführten Endeinrichtung verlangen bzw. technische Mittel zur Lokalisierung der Endeinrichtung einsetzen. Das Auskunftsersuchen ist auch dann zulässig, wenn für die Erteilung der Auskunft Vorratsdaten verwendet werden müssen. Die Sicherheitsbehörde muss ein solches Auskunftsbegehren entsprechend schriftlich dokumentieren und diese Dokumentation der Betreiberin/dem Betreiber unverzüglich, spätestens innerhalb von 24 Stunden nachreichen. Erfolgt eine Beauskunftung zu den Standortdaten einer Person oder zu Name und Anschrift einer Benutzerin/eines Benutzers, der/dem eine IP- Adresse zu einem bestimmten Zeitpunkt zugeordnet war, muss die betroffene Person nachweislich und ehestmöglich von den Sicherheitsbehörden darüber informiert werden. Die Pflicht zur Verständigung besteht für Fälle, in denen für die Erteilung der Auskunft Vorratsdaten verwendet werden mussten. Darüber hinaus müssen sowohl bestimmte Beauskunftungen als auch die erfolgte Verständigung der betroffenen Person bzw. deren Unterbleiben oder deren Aufschub ehestmöglich an die Rechtsschutzbeauftragte/den Rechtsschutz- beauftragten gemeldet werden. Diese/dieser ist im Falle einer wahr- genommenen Rechtsverletzung zur Information der betroffenen Person bzw. zur Erhebung einer Beschwerde an die Datenschutzkommission verpflichtet. Weitere gesetzliche Regelungen zur Vorratsdatenspeicherung finden sich in den Kapiteln "Verkehr, Innovation und Technologie" und "Justiz". --- snap --- -> https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/340/Seite.34060722.ht... --- snip --- Vorratsdatenspeicherung Ab 1. April 2012 Übermittlung von Stammdaten bei konkretem Tatverdacht Anbieterinnen/Anbieter von Kommunikationsdiensten müssen in bestimmten Fällen der Kriminalpolizei, der Staatsanwaltschaft oder einem Gericht die Stammdaten einer Teilnehmerin/eines Teilnehmers mitteilen. Werden Auskünfte über die Standortdaten einer Person oder über die Zuordnung des Namens oder der Anschrift einer Person zu einer IP-Adresse eingeholt, muss die Betroffene/der Betroffene nachweislich von den Sicherheitsbehörden darüber informiert werden. Auch die Prüfpflicht der Rechtschutzbeauftragten/ des Rechtschutzbeauftragten wird klargestellt. Verbotene Veröffentlichung Durch die Erweiterung des Schutzes vor verbotener Veröffentlichung im Straf- gesetzbuch werden auch Auskünfte über Vorratsdaten erfasst, um deren Ergebnisse vor unberechtigter Kenntnisnahme Dritter effektiv zu schützen. Weitere gesetzliche Regelungen zur Vorratsdatenspeicherung finden sich in den Kapiteln "Inneres" und "Verkehr, Innovation und Technologie". --- snap --- | Stand: 20.12.2011 === SNAP ===
On Wed, 28 Mar 2012 19:27:23 +0200 Peter Kuhm wrote:
On Wed, 28 Mar 2012 16:50:17 +0200 BDuN@gmx.net wrote:
danke mal - aber ich habe grade im ORF was dazu gefunden ...
kurz hab ich gedacht Du sprichst die
... Sache mit der Falschmeldung von Armin Wolf in der ZIB2 an -> http://tvthek.orf.at/programs/1211-ZIB-2/episodes/3804255-ZIB-2/3804455-Date... Er hats -auf Twitter- nach einem Hinweis aber prompt korrigiert -> https://twitter.com/#!/ArminWolf/status/184905413853061122 Gruss, Peter
es stimmt schon, daß es technisch möglich und wohl auch gebräuchlich war, daß viel gespeichert wird, aber so, wie es jetzt kommt, das hat etwas demütigendes und erniedrigendes, man fühlt sich so ohnmächtig gegen dieses ganze monstrum EU ... Ende der 90er Jahre war ich in Norwegen bei der nordnorwegischen anti-eu-bewegung - da wurde aus brüssel der satz abgefangen : meinungsfreiheit stellt eine gefährdung des eu-projektes dar und ist daher im ansatz zu unterbinden ...gefallen ist dieser satz im zusammenhang mit einer an sich harmlosen klage eines österreichers vor einer eu-instanz, irgend was wirtschaftliches, das man in österreich von der kammer aus unter den tisch kehren und das der kläger nicht einfach so stillschweigend hinnehmen wollte - in der sache an sich hat er recht bekommen, seine art, eine von "der wirtschaft" nicht opportun angesehene angelegenheit trotzdem ans licht zu zerren, hat dann den obigen satz hervorgerufen. Norwegen hat ja beobachterstatus in der eu. der ehemalige fischereiminister jan henry t. olsen, no-fish-olsen, der norwegen gegen seine eigene partei quasi im alleingang aus der eu gehalten hatte und deswegen aus allen ämtern gefeuert wurde, saß damals als beobachter in brüssel. er war einer der so wenigen wirklich netten, freundlichen, beliebten und trotzdem hochintelligenten politiker, die es irgendwo gibt - und ausgerechnet er hat im alter von 51 jahren alzheimer bekommen - jetzt ist er 56 und stirbt langsam in einem pflegeheim .. mein onkel war im strafvollzug tätig, ich kannte die vorgehensweise, daß die post der gefangenen von richtern gelesen wurde, solange es u-haft gab, anfangs und sporadisch auch im vollzug, aber irgendwann gingen dann sogar dort unzensurierte briefe raus --- und das bei verurteilten verbrechern, die zurecht eingeschränkte Bürgerrechte hatten - und wir werden einfach so quasi präventiv schlimmer behandelt als verurteilte verbrecher ? das macht mich wütend ! ich weiß, daß sie für die angegebenen zwecke "unnötig" ist - ist sie aber nicht, wenn man die wahren absichten kennt, denn sind daten erstmal vorhanden, wecken sie auch begehrlichkeiten und finden ihre abnehmer, rechte und befugnisse hin oder her. der eu gehts nicht um die paar terroristen, die sie sowieso nie erwischen würden dadurch, sondern um flächendeckende verhaltensmuster, die auch dann gespeichert sind und bleiben, wenn das ganze gekippt wird - sie verwendens halt nicht gegen den einzelnen, können aber ganze völker im verhalten hochrechnen und manipulieren - das ist ja der eigentliche sinn dahinter. dann wirds zur not auch "gründe" geben wie allgemeine gesundheitsvorsorge oder wie jetzt schon durch die eu-einsatzkräfte, um anstehende "unruhen" im keim zu ersticken - und unruhen sind seit Lissabon ja schon "auflehnungen" gegen die eu an sich -wenn man sich ACTA anschaut, weiß man ja, was auf uns zukommen würde .... ich würde denjenigen, die es technisch beherrschen, raten, das spiel umzudrehen - überwacht die überwacher .. einen nach dem anderen! nicht nur ein paar mails veröffentlichen oder für ein paar stunden eine seite lahmlegen, sondern einen nach dem anderen rauspicken und sein ganzes leben online stellen - von seiner adresse, wohnung, fotos, bankauszügen, den schulweg der kinder, einschalten in die zahlreichen webcams und immer auf ihn richten - eine offshore- webseite mit einem titel wie " die gläserne vorratsdatenspeicherung des herrn sowieso oder der frau sowieso ... nur einen, den aber total ... und jeder wird zittern, daß er der nächste ist ... kann nicht so schwer sein, wenn man einen toten briefkasten dazutut, in den die bevölkerung mit reinspeichern kann, was immer sie von dieser person zu sehen bekommt - und jede menge diskussion dazu ....ich weten, DANN gibts stunk - und panik und ebenso diese demütigung, wenn privates ans licht kommt, wie sie das jetzt bei uns machen . wenns wer machen will - ich bin dabei, soweits mir möglich ist. ungestraft lasse ich diese bagage nicht davonkommen, selbst wenn ichs alleine machen muß . also -wer auch wut hat wie ich - die größten veränderungen der weltgeschichte sind immer von einzelpersonen oder kleinen gruppen ausgegangen -- halali eu ! schönen abend noch und gruß b. -------- Original-Nachricht --------,
Datum: Wed, 28 Mar 2012 19:36:17 +0200 Von: Peter Kuhm <peter@null.priv.at> An: metalab@lists.metalab.at Betreff: Re: [Metalab] Data Dealer: Legal, illegal, scheißegal? Provokantes Facebook-Spiel aus Wien.
On Wed, 28 Mar 2012 19:27:23 +0200 Peter Kuhm wrote:
On Wed, 28 Mar 2012 16:50:17 +0200 BDuN@gmx.net wrote:
danke mal - aber ich habe grade im ORF was dazu gefunden ...
kurz hab ich gedacht Du sprichst die
... Sache mit der Falschmeldung von Armin Wolf in der ZIB2 an -> http://tvthek.orf.at/programs/1211-ZIB-2/episodes/3804255-ZIB-2/3804455-Date...
Er hats -auf Twitter- nach einem Hinweis aber prompt korrigiert -> https://twitter.com/#!/ArminWolf/status/184905413853061122
Gruss, Peter
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On Wed, 28 Mar 2012 20:11:11 +0200 BDuN@gmx.net wrote:
so, wie es jetzt kommt, das hat etwas demütigendes und erniedrigendes, man fühlt sich so ohnmächtig gegen dieses ganze monstrum EU ...
das "Monstrum EU" wird gern vorgeschickt, der Wunsch kam schon von den Regierenden der Mitgliedsländer. Insbesonders die Engländer haben die EU-Richtlinie vorangetrieben, Um die notorisch EU-kritische (rote) Blair- Regierung zu besänftigen, haben die MEPs letztlich zugestimmt (Schwarze waren natürlich auch dafür). Den EU-Ratsvorsitz hatte Österreich mit Justizministerin Karin Gastinger (B). Wutbürger/innen können am Samstag den 31.3. ein Zeichen setzen -> https://www.vibe.at/Farewell-Privacy -> https://gegenvds.at/protestaktionen/ Ciao, Peter
das geht viel weiter zurück - schon in den 80ern hat man die wirtschaftliche und dann politische Zusammenlegung der USA mit Europa geplant .. das Internet kam ihnen dann unerwartet dazwischen - und jetzt halt auch noch China, aufgeben werden sies aber trotzdem nicht. Welche einzelnen Politkapserln das dann ratifiziert haben, ist so gut wir egal, die Betreiber stehen weit dahinter und darüber.. und auf die Straße gehen und Zeichen setzen - naja, nett, aber bringen wirds nichts, selbst wenn das ein Thema wäre, das mehr Betroffene verstehen als dieses - du siehst ja, sogar beim simplen Geld der Banken, das jeder kennt, ducken sie sich und kuschen lieber .. solange der Großteil der Menschen noch mehr zu verlieren über hat, als er schon verloren hat, wird sich niemand erheben - und danach ? Wogegen genau ? Unsere Regierung wird sagen, sie kann nicht anders wegen der EU - aber WER genau ist "die EU" und bis man da durch ist, haben die jeden einzelnen längst katalogisiert. Das ist nicht die Bastille, die man einfach niederrennen kann - keine eingeschworene losgelassene Masse gegen ein starres konkretes Ziel ...hier muß man den Spieß umdrehen - vom Gejagten zum Jäger im Sinn von "jagt Dr. Kimble", jeden einzeln, einen nach dem anderen . es macht sie angreifbar, auch für die große Menge, nimmt ihnen den Nimbus des Unantastbaren und macht sie für die Menge gewöhnlich und sterblich - DANN kann man vielleicht mit einem Massenaufbegehren rechnen. Klar muß man Zeichen setzen - aber TUN sollte man auf jeden Fall auch etwas. Zumindest sollten wir das selbe tun, das DIE tun - Datenbanken anlegen über jene, die WIR beobachten - und sie sollen es wissen .. naja, vielleicht findet sich ja wer dafür ..mal sehen ;-) schönen Abend noch & Gruß B -------- Original-Nachricht --------
Datum: Wed, 28 Mar 2012 21:00:33 +0200 Von: Peter Kuhm <peter@null.priv.at> An: metalab@lists.metalab.at Betreff: Re: [Metalab] Data Dealer: Legal, illegal, scheißegal? Provokantes Facebook-Spiel aus Wien.
On Wed, 28 Mar 2012 20:11:11 +0200 BDuN@gmx.net wrote:
so, wie es jetzt kommt, das hat etwas demütigendes und erniedrigendes, man fühlt sich so ohnmächtig gegen dieses ganze monstrum EU ...
das "Monstrum EU" wird gern vorgeschickt, der Wunsch kam schon von den Regierenden der Mitgliedsländer. Insbesonders die Engländer haben die EU-Richtlinie vorangetrieben, Um die notorisch EU-kritische (rote) Blair- Regierung zu besänftigen, haben die MEPs letztlich zugestimmt (Schwarze waren natürlich auch dafür). Den EU-Ratsvorsitz hatte Österreich mit Justizministerin Karin Gastinger (B).
Wutbürger/innen können am Samstag den 31.3. ein Zeichen setzen
-> https://www.vibe.at/Farewell-Privacy -> https://gegenvds.at/protestaktionen/
Ciao, Peter
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2012/3/28 <BDuN@gmx.net>:
das geht viel weiter zurück - schon in den 80ern hat man die wirtschaftliche und dann politische Zusammenlegung der USA mit Europa geplant .. das Internet kam ihnen dann unerwartet dazwischen - und jetzt halt auch noch China, aufgeben werden sies aber trotzdem nicht. Welche einzelnen Politkapserln das dann ratifiziert haben, ist so gut wir egal, die Betreiber stehen weit dahinter und darüber..
?
Hi!
und vor allem - wie kann ich das vermeiden ? wenn ich über TOR reingehe - werden meine mailpartner dann trotzdem erkannt ?
Da stellt sich mir grad eine ähnliche Frage: Ich hab einen IPv6-Tunnel (IPv6-in-IPv4 tunnel) zu Hurricane Electric (mein Endpoint steht in Deutschland). Müssen das die Provider "auspacken" und mitloggen, oder loggen die jetzt nur die Verbindung zum Endpoint? Komplett auspacken und mitloggen wär IMHO ja ein wahnsinns Rechenaufwand... LG Rene
Hi! Dieser Thread hat mich endlich mal motiviert eine Mail an meinen nicht so internetaffinen Familien- und Bekanntenkreis zu verschicken, nachfolgend der Text(Habs noch nicht weggeschickt, sagt mir bitte Bescheid wenns inhaltliche Fehler gibt). Vllt. kann ich ja jemanden motivieren dasselbe zu tun: Hallo! Ihr habt sicher schonmal was davon gehört - am Sonntag den 1.4. tritt die Vorratsdatenspeicherung(VDS) in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt sind alle "Anbieter von öffentlichen Kommunikationsmitteln", also Internetprovider, Telefonieanbieter und email-Anbieter, per Gesetz verpflichtet "Verbindungsdaten" im Internet für 6 Monate aufzuzeichnen - wer wem wann eine email geschickt hat, wer wann mit welcher IP-Adresse online war, wer mit wem wann telefoniert hat usw. Hier nochmal detaillierter: https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/340/Seite.34060726.ht... Ein guter Vergleich zu einem altmodischeren Medium wäre, wenn die Post bei jedem Brief und jeder Postkarte aufzeichnen müsste wer wem wann geschrieben hat. Lediglich das "Was", der Inhalt der Nachrichten, darf nicht aufgezeichnet werden. Stellt euch das einmal vor, ein Postbeamter der in seinem Postamt sitzt und eine in einer Liste aufschreibt, dass die Oma an der Adresse X dem Enkel an der Adresse Y am 20.12.2011 ein Paket geschickt hat. Oder dass der Christian am 29.3.2012 an eine grosse Gruppe von Leuten eine Rundschreiben versendet hat. Es kann damit auch nachvollzogen werden, wo jemand sich zu welchem Zeitpunkt aufgehalten hat, da sich das Mobiltelefon dieser Person im Sendebereich eines bestimmten Sendemastens befunden hat - ein vollständiges Bewegungsprofil über 6 Monate hinweg! Abgefragt werden dürfen diese gespeicherten Informationen durch die Polizei mit Bewilligung der Staatsanwaltschaft. Ihr könnt euch vorstellen dass diese Aufzeichnung im grossen Stil auch missbraucht werden kann. In Deutschland hat vor 2 Jahren ein Politiker einen Selbstversuch gemacht um zu sehen was mit diesen Informationen alles nachvollzogen werden kann, hier das Ergebnis dieses Versuchs, ich denke es spricht für sich selbst: http://www.zeit.de/datenschutz/malte-spitz-vorratsdaten Ein weiteres sehr gutes Beispiel ist der Fall eines Freundes von mir: Bei diesem Freund wurde Mitte Februar eine Hausdurchsuchung durch die WEGA und Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) durchgeführt. Er ist Systemadministrator und hat entsprechend tiefgehendes technisches Wissen, über das er auch häufig im Internet schreibt. Weiters hat er mal in Tulln gelebt und bei einer Firma gearbeitet in der er Zugang zum Zentralen Melderegister hatte. Gleichzeitig gibt es ja seit einiger Zeit in Österreich eine Hackergruppe namens "AnonAustria", nach der schon länger gefandet wird. Diese haben unter anderem Informationen aus dem Zentralen Melderegister veröffentlicht. In einem Internet-Chat wurde von jemandem erwähnt, dass der angebliche Anführer dieser Gruppe aus Tulln kommt. Die Polizei hat jetzt online recherchiert, ist dabei auch auf meinem Freund gestossen(Der im Internet seit vielen Jahren sehr aktiv ist und entsprechend viele Spuren hinterlassen hat). Sie haben (vermeintlich) 1+1 zusammengezählt und der Staatsanwaltschaft glaubhaft vermittelt, dass der Freund der "Anführer" dieser Hackergruppe ist(Auch wenn die Indizienkette absolut bei den Haaren herbeigezogen ist). Nachdem die Hausdurchsuchung ergebnislos war und klar wurde, dass er nicht die gesuchte Person ist, musste die Anklage nach nur 2 Wochen wieder fallen gelassen werden. Alle Details dazu hat mein Freund online gestellt, es haben auch mehrere Medien(Auch der ORF) darüber berichtet und die Grünen haben zu dem Fall eine parlamentarische Anfrage gestellt: http://huntinganonaustria.imgur.com/ All das ist bereits geschehen noch bevor die VDS eingeführt wurde, nur durch Recherchen im Internet - nun stellt euch einmal vor was alles möglich wird wenn erst alle Bewegungsdaten aufgezeichnet werden - Du bist zur falschen Zeit am falschen Ort und schon bist Du verdächtig. Oder wenn Du einen korrupten Beamten hast, oder einen korrupten Mitarbeiter bei einem Internetprovider. Die Möglichkeiten die die VDS für Missbrauch eröffnet sind unvorstellbar! Auch wenn bei dem Fall mit meinem Freund nichts rausgekommen ist und letztlich seine Unschuld festgestellt wurde - er hat sich mit dem Thema wochenlang beschäftigen müssen, und noch schlimmer wärs gelaufen wenn die Unschuld erst in einem Gerichtsverfahren festgestellt worden wäre(Wie beim Tierschützerprozess oder mglw. auch beim laufenden Verfahren gegen 4 politisch unbequeme Studenten der unibrennt-Bewegung - http://fm4.orf.at/stories/1695646/). Auch in anderen europäischen Ländern ist die Einführung der VDS vorgeschrieben, in Deutschland wurde diese Einführung durch ein Urteil des Verfassungsgerichtshofes einstweilig gestoppt. Das das Ganze auch eine Menge Geld kostet ist da fast schon nebensächlich, 15 Millionen Euro pro Jahr dürfen wir für unsere eigene Überwachung bezahlen: http://diepresse.com/home/techscience/hightech/744348/Was-die-Vorratsdatensp... Es läuft seit ein paar Monate eine BürgerInneninitiative bei der bisher 80.000 Bürger unterschrieben haben. Es ist auch möglich diese online zu unterschreiben, man muss dafür nicht ins Gemeindeamt gehen. Die Details dazu findet ihr hier: https://zeichnemit.at/ Vllt. könnt ihr diese Information auch in eurem Bekanntenkreis weitergeben, ihr habt vllt. Kontakte die nicht von selber auf diese Informationen stossen oder sich nicht so intensiv im Internet bewegen um darüber zu erfahren(Und auch Menschen die das Internet nicht intensiv nutzen betrifft das, da ja auch die Verbindungsdaten aus der Mobiltelefonie von der VDS erfasst werden). Danke fürs Durchlesen dieser langen Mail! LG Christian
Hallo Benko, die Info find ich gut, vor allem gibt es immer noch zu viele Menschen, die sich unter dem Thema nix vorstellen können. Spürbar wird es für viele Leute, wenn ihnen klar wird wie schnell sie unter Verdacht geraten, wir stehen schließlich ab 1.4. alle unter Generalverdacht. Um die Geschichte mit deinem Freund noch zu verdeutlichen könntest du noch erwähnen, dass dieser die Kosten für Anwalt und die Richtigstellung der ganzen Misere selbst getragen hat. Konsequenzen für die Polizei und Staatsanwaltschaft gibt es (bisher) keine. lg, vandebina Am 29.03.2012 11:00, schrieb Christian Benke:
Hi!
Dieser Thread hat mich endlich mal motiviert eine Mail an meinen nicht so internetaffinen Familien- und Bekanntenkreis zu verschicken, nachfolgend der Text(Habs noch nicht weggeschickt, sagt mir bitte Bescheid wenns inhaltliche Fehler gibt). Vllt. kann ich ja jemanden motivieren dasselbe zu tun:
Hallo!
Ihr habt sicher schonmal was davon gehört - am Sonntag den 1.4. tritt die Vorratsdatenspeicherung(VDS) in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt sind alle "Anbieter von öffentlichen Kommunikationsmitteln", also Internetprovider, Telefonieanbieter und email-Anbieter, per Gesetz verpflichtet "Verbindungsdaten" im Internet für 6 Monate aufzuzeichnen - wer wem wann eine email geschickt hat, wer wann mit welcher IP-Adresse online war, wer mit wem wann telefoniert hat usw. Hier nochmal detaillierter: https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/340/Seite.34060726.ht...
Ein guter Vergleich zu einem altmodischeren Medium wäre, wenn die Post bei jedem Brief und jeder Postkarte aufzeichnen müsste wer wem wann geschrieben hat. Lediglich das "Was", der Inhalt der Nachrichten, darf nicht aufgezeichnet werden. Stellt euch das einmal vor, ein Postbeamter der in seinem Postamt sitzt und eine in einer Liste aufschreibt, dass die Oma an der Adresse X dem Enkel an der Adresse Y am 20.12.2011 ein Paket geschickt hat. Oder dass der Christian am 29.3.2012 an eine grosse Gruppe von Leuten eine Rundschreiben versendet hat.
Es kann damit auch nachvollzogen werden, wo jemand sich zu welchem Zeitpunkt aufgehalten hat, da sich das Mobiltelefon dieser Person im Sendebereich eines bestimmten Sendemastens befunden hat - ein vollständiges Bewegungsprofil über 6 Monate hinweg!
Abgefragt werden dürfen diese gespeicherten Informationen durch die Polizei mit Bewilligung der Staatsanwaltschaft.
Ihr könnt euch vorstellen dass diese Aufzeichnung im grossen Stil auch missbraucht werden kann. In Deutschland hat vor 2 Jahren ein Politiker einen Selbstversuch gemacht um zu sehen was mit diesen Informationen alles nachvollzogen werden kann, hier das Ergebnis dieses Versuchs, ich denke es spricht für sich selbst: http://www.zeit.de/datenschutz/malte-spitz-vorratsdaten
Ein weiteres sehr gutes Beispiel ist der Fall eines Freundes von mir: Bei diesem Freund wurde Mitte Februar eine Hausdurchsuchung durch die WEGA und Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) durchgeführt. Er ist Systemadministrator und hat entsprechend tiefgehendes technisches Wissen, über das er auch häufig im Internet schreibt. Weiters hat er mal in Tulln gelebt und bei einer Firma gearbeitet in der er Zugang zum Zentralen Melderegister hatte. Gleichzeitig gibt es ja seit einiger Zeit in Österreich eine Hackergruppe namens "AnonAustria", nach der schon länger gefandet wird. Diese haben unter anderem Informationen aus dem Zentralen Melderegister veröffentlicht. In einem Internet-Chat wurde von jemandem erwähnt, dass der angebliche Anführer dieser Gruppe aus Tulln kommt.
Die Polizei hat jetzt online recherchiert, ist dabei auch auf meinem Freund gestossen(Der im Internet seit vielen Jahren sehr aktiv ist und entsprechend viele Spuren hinterlassen hat). Sie haben (vermeintlich) 1+1 zusammengezählt und der Staatsanwaltschaft glaubhaft vermittelt, dass der Freund der "Anführer" dieser Hackergruppe ist(Auch wenn die Indizienkette absolut bei den Haaren herbeigezogen ist). Nachdem die Hausdurchsuchung ergebnislos war und klar wurde, dass er nicht die gesuchte Person ist, musste die Anklage nach nur 2 Wochen wieder fallen gelassen werden. Alle Details dazu hat mein Freund online gestellt, es haben auch mehrere Medien(Auch der ORF) darüber berichtet und die Grünen haben zu dem Fall eine parlamentarische Anfrage gestellt: http://huntinganonaustria.imgur.com/
All das ist bereits geschehen noch bevor die VDS eingeführt wurde, nur durch Recherchen im Internet - nun stellt euch einmal vor was alles möglich wird wenn erst alle Bewegungsdaten aufgezeichnet werden - Du bist zur falschen Zeit am falschen Ort und schon bist Du verdächtig. Oder wenn Du einen korrupten Beamten hast, oder einen korrupten Mitarbeiter bei einem Internetprovider. Die Möglichkeiten die die VDS für Missbrauch eröffnet sind unvorstellbar!
Auch wenn bei dem Fall mit meinem Freund nichts rausgekommen ist und letztlich seine Unschuld festgestellt wurde - er hat sich mit dem Thema wochenlang beschäftigen müssen, und noch schlimmer wärs gelaufen wenn die Unschuld erst in einem Gerichtsverfahren festgestellt worden wäre(Wie beim Tierschützerprozess oder mglw. auch beim laufenden Verfahren gegen 4 politisch unbequeme Studenten der unibrennt-Bewegung - http://fm4.orf.at/stories/1695646/).
Auch in anderen europäischen Ländern ist die Einführung der VDS vorgeschrieben, in Deutschland wurde diese Einführung durch ein Urteil des Verfassungsgerichtshofes einstweilig gestoppt.
Das das Ganze auch eine Menge Geld kostet ist da fast schon nebensächlich, 15 Millionen Euro pro Jahr dürfen wir für unsere eigene Überwachung bezahlen: http://diepresse.com/home/techscience/hightech/744348/Was-die-Vorratsdatensp...
Es läuft seit ein paar Monate eine BürgerInneninitiative bei der bisher 80.000 Bürger unterschrieben haben. Es ist auch möglich diese online zu unterschreiben, man muss dafür nicht ins Gemeindeamt gehen. Die Details dazu findet ihr hier: https://zeichnemit.at/
Vllt. könnt ihr diese Information auch in eurem Bekanntenkreis weitergeben, ihr habt vllt. Kontakte die nicht von selber auf diese Informationen stossen oder sich nicht so intensiv im Internet bewegen um darüber zu erfahren(Und auch Menschen die das Internet nicht intensiv nutzen betrifft das, da ja auch die Verbindungsdaten aus der Mobiltelefonie von der VDS erfasst werden).
Danke fürs Durchlesen dieser langen Mail!
LG Christian
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hi alle, gerade mit einer alten Bekannten gesprochen, die passable Bildung (MTA) und Internetkenntnisse hat (betreibt ein kleines online-Geschäft für Naturzeugs) - die hatte keine Ahnung, daß dieses Gesetz kommt und was es ist - ich schätze mal, der Großteil der Bevölkerung bekommt das nicht wirklich mit. Und wenn, denken wohl die meisten - ich hab nix verbrochen, was soll mir passieren ..is eh nur gegen die Bösen .. 80.000 ist passabel, aber unter Kreisky gab es eine Volksabstimmung über das Konferenzzentrum, 2,4 Millionen ! waren dagegen - er meinte, wenn bei 5 Mio Wahlberechtigten 2,4 Mio dagegen sind, dann sind 2,6 ja eigentlich dafür und wir bauens trotzdem .. seither ist es nicht besser geworden, im Gegenteil, jetzt kuschen sie auch noch vor der EU. Wer genau hat denn dann wirklich - nicht offiziell - Zugriff auf diese Daten ? Durch die diversen Abkommen mit den USA würde es mich nicht wundern, wenn dann auch NSA und Homeland Security unsere Telefonate und Mailpartner abrufen könnten, wie sie wollen ..WER genau muß mir dar+ber Auskunft geben ? Gibts eine Stelle, ein Amt, einen Politiker - ich schreib da sofort hin und mit mir hoffentlich Tausende, alle einzeln .....nochmal: rechtliche Einschränkungen aller Art sind fürn Hugo, wenn etwas technisch machbar ist - sind Informationen erstmal da, werden sie auch benutzt werden und nicht nur im Bedarfsfall und in Einzelfällen! Kennt jemand einen wirklich guten Verfassungsrechtler, der einen Text mit einer Anzeige aufsetzen könnte, die jeder Betroffene selbst einbringt ? Also keine Sammelanzeigen etc., sondern tausende Einzelfälle, die müssen dann auch einzeln abgearbeitet werden ... mein Problem damit besteht vor allem darin, nicht zu wissen, WEN genau ich da klagen kann oder soll - "die Regierung" oder "die EU" etc ... es muß nachvollziehbar und haltbar sein, nicht immer die selbe Person, aber doch eine, die man dafür verantwortlich machen kann und dann müßte man nur noch genug Leute finden, die mitmachen ... 80.000 fundierte Anzeigen wären sicher wirkungsvoller als 80.000 Unterschriften .. Und falls es der Piratenpartei ernst ist mit der Kandidatur (ich würde das unbedingt empfehlen, in Wien liegen die Stimmen auf der Straße), dann wäre es jetzt an der Zeit mit Infoständen zumindest in den Großstädten ..unterstützende Vereine könnten bei der Gelegenheit gleich Spenden sammeln für das Funkfeuer-Netzwerk und so drauf aufmerksam machen .. das wäre auch ein guter Parteiaufhänger - wir reden nicht nur, wir tun auch was ..und wir klären euch auf darüber, was ihr selber tun könnt ... In diesem Sinne - Gruß und zu jeder Schandtat bereit Britta PS: Bei Okto-TV kann man mit nur 2 Kursen (Online-journalismus 1 und Medienrecht, je ca. 40 Euro) einen Sendetermin bekommen - regelmäßig zwischen 20 Minuten und einer Stunde. Nach der Ausstrahlung darf man die Produktion selbst nutzen - Internet zB - Infosendungen zum Thema sowie Straßenbefragungen und Aufklärung - da, wo die meisten Kabeluser sind (Okto wird in Wien übr Kabel empfangen), sind auch die meisten Internetuser ...kostet nix außer ein wenig Arbeit aber es wäre mal ein Anfang ... -------- Original-Nachricht --------
Datum: Thu, 29 Mar 2012 11:33:37 +0200 Von: sabina simonic <vandebina@rocketmail.com> An: Metalab General Discussion List <metalab@lists.metalab.at> Betreff: Re: [Metalab] Data Dealer: Legal, illegal, scheißegal? Provokantes Facebook-Spiel aus Wien.
Hallo Benko,
die Info find ich gut, vor allem gibt es immer noch zu viele Menschen, die sich unter dem Thema nix vorstellen können. Spürbar wird es für viele Leute, wenn ihnen klar wird wie schnell sie unter Verdacht geraten, wir stehen schließlich ab 1.4. alle unter Generalverdacht. Um die Geschichte mit deinem Freund noch zu verdeutlichen könntest du noch erwähnen, dass dieser die Kosten für Anwalt und die Richtigstellung der ganzen Misere selbst getragen hat. Konsequenzen für die Polizei und Staatsanwaltschaft gibt es (bisher) keine.
lg, vandebina
Am 29.03.2012 11:00, schrieb Christian Benke:
Hi!
Dieser Thread hat mich endlich mal motiviert eine Mail an meinen nicht so internetaffinen Familien- und Bekanntenkreis zu verschicken, nachfolgend der Text(Habs noch nicht weggeschickt, sagt mir bitte Bescheid wenns inhaltliche Fehler gibt). Vllt. kann ich ja jemanden motivieren dasselbe zu tun:
Hallo!
Ihr habt sicher schonmal was davon gehört - am Sonntag den 1.4. tritt die Vorratsdatenspeicherung(VDS) in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt sind alle "Anbieter von öffentlichen Kommunikationsmitteln", also Internetprovider, Telefonieanbieter und email-Anbieter, per Gesetz verpflichtet "Verbindungsdaten" im Internet für 6 Monate aufzuzeichnen - wer wem wann eine email geschickt hat, wer wann mit welcher IP-Adresse online war, wer mit wem wann telefoniert hat usw. Hier nochmal detaillierter:
https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/340/Seite.34060726.ht...
Ein guter Vergleich zu einem altmodischeren Medium wäre, wenn die Post bei jedem Brief und jeder Postkarte aufzeichnen müsste wer wem wann geschrieben hat. Lediglich das "Was", der Inhalt der Nachrichten, darf nicht aufgezeichnet werden. Stellt euch das einmal vor, ein Postbeamter der in seinem Postamt sitzt und eine in einer Liste aufschreibt, dass die Oma an der Adresse X dem Enkel an der Adresse Y am 20.12.2011 ein Paket geschickt hat. Oder dass der Christian am 29.3.2012 an eine grosse Gruppe von Leuten eine Rundschreiben versendet hat.
Es kann damit auch nachvollzogen werden, wo jemand sich zu welchem Zeitpunkt aufgehalten hat, da sich das Mobiltelefon dieser Person im Sendebereich eines bestimmten Sendemastens befunden hat - ein vollständiges Bewegungsprofil über 6 Monate hinweg!
Abgefragt werden dürfen diese gespeicherten Informationen durch die Polizei mit Bewilligung der Staatsanwaltschaft.
Ihr könnt euch vorstellen dass diese Aufzeichnung im grossen Stil auch missbraucht werden kann. In Deutschland hat vor 2 Jahren ein Politiker einen Selbstversuch gemacht um zu sehen was mit diesen Informationen alles nachvollzogen werden kann, hier das Ergebnis dieses Versuchs, ich denke es spricht für sich selbst: http://www.zeit.de/datenschutz/malte-spitz-vorratsdaten
Ein weiteres sehr gutes Beispiel ist der Fall eines Freundes von mir: Bei diesem Freund wurde Mitte Februar eine Hausdurchsuchung durch die WEGA und Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) durchgeführt. Er ist Systemadministrator und hat entsprechend tiefgehendes technisches Wissen, über das er auch häufig im Internet schreibt. Weiters hat er mal in Tulln gelebt und bei einer Firma gearbeitet in der er Zugang zum Zentralen Melderegister hatte. Gleichzeitig gibt es ja seit einiger Zeit in Österreich eine Hackergruppe namens "AnonAustria", nach der schon länger gefandet wird. Diese haben unter anderem Informationen aus dem Zentralen Melderegister veröffentlicht. In einem Internet-Chat wurde von jemandem erwähnt, dass der angebliche Anführer dieser Gruppe aus Tulln kommt.
Die Polizei hat jetzt online recherchiert, ist dabei auch auf meinem Freund gestossen(Der im Internet seit vielen Jahren sehr aktiv ist und entsprechend viele Spuren hinterlassen hat). Sie haben (vermeintlich) 1+1 zusammengezählt und der Staatsanwaltschaft glaubhaft vermittelt, dass der Freund der "Anführer" dieser Hackergruppe ist(Auch wenn die Indizienkette absolut bei den Haaren herbeigezogen ist). Nachdem die Hausdurchsuchung ergebnislos war und klar wurde, dass er nicht die gesuchte Person ist, musste die Anklage nach nur 2 Wochen wieder fallen gelassen werden. Alle Details dazu hat mein Freund online gestellt, es haben auch mehrere Medien(Auch der ORF) darüber berichtet und die Grünen haben zu dem Fall eine parlamentarische Anfrage gestellt: http://huntinganonaustria.imgur.com/
All das ist bereits geschehen noch bevor die VDS eingeführt wurde, nur durch Recherchen im Internet - nun stellt euch einmal vor was alles möglich wird wenn erst alle Bewegungsdaten aufgezeichnet werden - Du bist zur falschen Zeit am falschen Ort und schon bist Du verdächtig. Oder wenn Du einen korrupten Beamten hast, oder einen korrupten Mitarbeiter bei einem Internetprovider. Die Möglichkeiten die die VDS für Missbrauch eröffnet sind unvorstellbar!
Auch wenn bei dem Fall mit meinem Freund nichts rausgekommen ist und letztlich seine Unschuld festgestellt wurde - er hat sich mit dem Thema wochenlang beschäftigen müssen, und noch schlimmer wärs
gelaufen
wenn die Unschuld erst in einem Gerichtsverfahren festgestellt worden wäre(Wie beim Tierschützerprozess oder mglw. auch beim laufenden Verfahren gegen 4 politisch unbequeme Studenten der unibrennt-Bewegung - http://fm4.orf.at/stories/1695646/).
Auch in anderen europäischen Ländern ist die Einführung der VDS vorgeschrieben, in Deutschland wurde diese Einführung durch ein Urteil des Verfassungsgerichtshofes einstweilig gestoppt.
Das das Ganze auch eine Menge Geld kostet ist da fast schon nebensächlich, 15 Millionen Euro pro Jahr dürfen wir für unsere eigene Überwachung bezahlen:
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Es läuft seit ein paar Monate eine BürgerInneninitiative bei der bisher 80.000 Bürger unterschrieben haben. Es ist auch möglich diese online zu unterschreiben, man muss dafür nicht ins Gemeindeamt gehen. Die Details dazu findet ihr hier: https://zeichnemit.at/
Vllt. könnt ihr diese Information auch in eurem Bekanntenkreis weitergeben, ihr habt vllt. Kontakte die nicht von selber auf diese Informationen stossen oder sich nicht so intensiv im Internet bewegen um darüber zu erfahren(Und auch Menschen die das Internet nicht intensiv nutzen betrifft das, da ja auch die Verbindungsdaten aus der Mobiltelefonie von der VDS erfasst werden).
Danke fürs Durchlesen dieser langen Mail!
LG Christian
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Es gibt eigentlich keinen Grund das Rad neu zu erfinden. Experten die sich seit langem inhaltlich mit der VDS auseinandersetzen sind im AK Vorrat zu finden. Grüne und AK-Vorrat planen bereits ebenso seit langem eine Verfassungsklage, der man sich jederzeit anschließen kann. Infos siehe unten. URLs: http://www.akvorrat.at/ http://www.meineabgeordneten.at/Ots/meldung/AVISO.-Donnerstag.-29.-M%C3%A4rz... https://zeichnemit.at/ https://gegenvds.at/ -- Mit freundlichen Grüßen Florian Machl Geschäftsführung und Chefredaktion +43 676 4052060 http://www.huscarl.at huscarl.at Magazin für erlebbare Geschichte Schumpeterstrasse 13 4040 Linz
On Thu, 29 Mar 2012 13:02:51 +0200 Florian Machl wrote:
Es gibt eigentlich keinen Grund das Rad neu zu erfinden. Experten die sich seit langem inhaltlich mit der VDS auseinandersetzen sind im AK Vorrat zu finden.
yupp
Grüne und AK-Vorrat planen bereits ebenso seit langem eine
AKVorat und der Grüne Justizsprecher A. Steinhauser
Verfassungsklage, der man sich jederzeit anschließen kann. Infos siehe unten.
URLs: http://www.akvorrat.at/ http://www.meineabgeordneten.at/Ots/meldung/AVISO.-Donnerstag.-29.-M%C3%A4rz...
da ist ein Fehler reingerutscht, der Pressetermin ist morgen: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120327_OTS0161/korrektur-aviso-frei...
Gruss, Peter </nitpicking>
2012/3/28 <BDuN@gmx.net>:
danke !!!
Seit heute habe ich wieder Internet - chello war seit vergangenem Freitag bis heute Morgen nicht in der Lage, ein Problem mit der IP-Konfiguration nach einem Modemtausch zu beheben ...fast 5 Tage lang! ich schaue mir das Spiel daher gleich an, wenn ich etwas verschnaufen kann!
Zu dem auch die Frage :
Wie komme ich in Zukunft mit der Vorratsdatenspeicherung per FTP auf meinen Server, ohne daß sie mich dabei bemerken ? TOR funktioniert leider nur bei http, aber nicht bei FTP - gibts einen Proxy für FTP auch ? Ich benutze am Liebsten Filezilla, der ist schön übersichtlich, aber sperrangelweit offen, hat mir wer gesagt --- ich glaub da alles wider besseres Wissen...
Das "echte" FTP würde ich generell wegen nicht vorhandener Sicherheit nicht verwenden. Und ssh/sftp/rsync sollte problemlos über TOR laufen
Vielleicht wäre es auch interessant, für eine breitere Masse eine gut übersichtliche Seite zu gestalten, worauf sie mindestens achten sollen - wir haben am Dienstag nach Ostern wieder Wordpress-Usergroup-Treffen, da kann man leicht so eine Seite bauen. Auch rechtliche Aspekte wären wichtig, Anlaufstellen wie die DatenschutzARGE bzw ev. andere Stellen etc etc ... wenn sich niemand beschwert, gehen die davon aus, es ist eh alles in Ordung. DAs Fatale dabei ist - wenn etwas länger andauert, gewöhnt sich die Masse meistens dran und es wird zur Norm ...aber ohne konkrete Anlaufstellen wird kaum wer etwas unternehmen, sondern es halt erdulden ..
ansonsten - hurraaa ich habe wieder Internet und einen schönen, sonnigen Tag im Leben draußen noch ;-) Gruß B.
-------- Original-Nachricht --------
Datum: Tue, 27 Mar 2012 10:15:58 +0200 Von: wchr <wchr@gmx.at> An: internetz@vibe.at, liste@netznetz.net, metalab@lists.metalab.at, bagasch@monochrom.at Betreff: [Metalab] Data Dealer: Legal, illegal, scheißegal? Provokantes Facebook-Spiel aus Wien.
Data Dealer: Legal, illegal, scheißegal? Provokantes Facebook-Spiel aus Wien. Video Trailer und Demo-Version veröffentlicht.
Ein kleines Team entwickelt unter dem Titel "Data Dealer" ein ungewöhnliches Online-Spiel, das sich mit viel Witz und Ironie dem hochaktuellen Thema der persönlichen Daten im digitalen Zeitalter widmet. Das Spiel ist angelehnt an populäre Facebook-Hits wie Mafia Wars, Farmville oder Cityville. Bei Data Dealer lautet die Devise allerdings: Persönliche Daten sammeln - hemmungslos und in ganz großem Stil! Zielgruppe für das Spiel sind gleichermaßen Jugendliche wie auch Erwachsene. Am Dienstag 27.03.2012 wurde ein Video-Trailer und eine Demo-Version für den deutschen Sprachraum veröffentlicht. Später soll das Spiel auch international online gehen. Das Projekt wird ohne kommerziellen Hintergrund entwickelt und ist unter "Creative Commons" lizensiert.
In „Data Dealer“ schlüpfen die Spieler in die Rolle von Daten-Händlern und bauen durch geschickten Handel mit persönlichen Informationen ihr Vermögen auf. Sie bedienen sich legaler wie dubioser Quellen, besorgen sich pikante Informationen vom Daten-Schwarzmarkt und betreiben Gewinnspiele und Telefonumfragen, Internet-Partnerbörsen, Online-Psychotests und schließlich das eigene Social Web. Nach und nach erfassen sie so die gesamte Bevölkerung in ihrer Datenbank. Gemeinsam mit befreundeten Dealern bauen sie mächtige Daten-Imperien auf und wehren sich kaltblütig gegen Image-Störfaktoren wie Bürgerinitiativen, kritische Medien oder lästige Datenschutz-Beauftragte. Dass es dabei nicht immer ganz sauber zugeht, versteht sich von selbst.
PLS SPREAD: COPY, PASTE, SHARE, LIKE, BLOG!
Website mit Video Trailer und Demo-Version http://www.datadealer.net
Video Trailer auf Youtube: http://youtu.be/dQk08036uNE
Die wunderschöne Facebook-Adresse von Data Dealer: http://facebook.com/datadealer
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English Landing Page: http://www.datadealer.net/english
Release Party am Donnerstag 29.03.2012 Badeschiff/Wien: http://www.facebook.com/events/136478739814912/
Pressebereich mit Pressetext, Fotos, Bildern und Hintergrundinformationen als PDF: http://www.datadealer.net/presse
Details zum Aufbau des Spiels anhand von Illustrationen und Screenshots http://www.datadealer.net/presse/datadealer_aufbau.pdf
Personenbezogene Daten sammeln, verknüpfen und verwerten: Hintergründe und ausgewählte Quellen zu den Spiel-Inhalten von Data Dealer. http://www.datadealer.net/presse/datadealer_hintergruende.pdf
-- Data Dealer. Legal, illegal, scheißegal! E-Mail: dev@datadealer.net
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Teilnehmer (10)
-
BDuN@gmx.net -
Christian Benke -
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gaelic -
Lynx -
Michael Lausch -
Peter Kuhm -
rene.schickbauer@magnapowertrain.com -
sabina simonic -
wchr