Kaspersky Ja/Nein?
Liebe Leute, ich stelle mir die Frage, ob ich bei einem Verein mit 18 Rechnern, Kaspersky Endpoint Security nochmal verlängern soll? Habe dort einen Windows server, auf dem das Kaspersky Security Center läuft, welches die updates ausliefert. Das funktioniert alles super schön und problemlos. Die clients sind unaufdringlich, ich habe eine Richtlinie definiert und das Ganze integriert sich wunderbar in unsere Windows-Umgebung. Also das spricht alles dafür. Was ich halt überhaupt nicht einschätzen kann, ist, wie wahrscheinlich es ist, dass Mr. Putin das Management soweit unter Druck setzt, irgendwelche Angriffe auf unsere Rechner zu starten. Ich halte es aus verschiedenen Gründen für extrem unwahrscheinlich, aber wollte mal fragen, wie ihr das seht? Als Alternative würde ich GDATA ins Auge fassen. Gibt's damit schon Erfahrungen hier? Mein Wissen zur Kaspersky-Problematik beschränkt sich im Wesentlichen auf diese Lektüre: Hier die Warnung des BSI: https://www.bsi.bund.de/DE/Service-Navi/Presse/Pressemitteilungen/Presse2022... Hier BSI-Präsident Arne Schönbohm im Interview: https://www.n-tv.de/mediathek/videos/ratgeber/BSI-Chef-erlaeutert-Gefahr-fue... Hier ein "bigger picture" betreffend der Zankereien zwischen USA-Israel-NATO und Kaspersky (aus 2018!): https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2018/sicherh... LG Johannes
Liebe MetaLab-Leute, es mag jetzt vielleicht ungewöhnlich klingen wenn sich ein "Mitbewerber" zu dieser Frage äußert; aber es geht hier eigentlich um weit mehr als ob Kaspersky "sicher" ist oder nicht. Kaspersky hat es in den letzten Jahrzehnten (sic!) geschafft sich unter den Weltbesten Antimalware-Lösungen zu behaupten und zählt auch heute unbestritten zu den Leistungsstärksten Lösungen (auch wenn im EDR Segment neue Player noch stärker performen) Qualität unbestritten WELTKLASSE Aber darum geht’s nicht - auch nicht ob das Russische Regime in der Lage ist das Unternehmen zu instrumentalisieren bzw über seine Installationen Zugriff auf Daten oder Kontrolle über Netzwerke oder große Teile der Install-Base zu erlangen - das können sie theoretisch schon lange - Und wahrscheinlich wird’s auch passieren - auch wenn es dafür noch KEINEN Beweis gibt - im Gegensatz zu hinlänglich dokumentieren Vorfällen wo amerikanische Dienste amerikanische Anbieter für ihre Zwecke "ausnutzen" Die Frage darf nicht lauten ob Kaspersky ja oder nein - die Frage muss viel mehr lauten - warum kann Europa (also wir) seine Systemhoheit/Integrität nicht mehr gewährleisten !! (warum wissen wir alle - es geht es eher darum wie wir damit umgehen wollen) GData is Made in Germany die Engine von Avast oder Bitdefender (in der business edition) - ist deffintiv ein Anfang und braucht sich punkto performance ganz sicher nicht hinter Kaspersky verstecken. Schönen wochenstart Lg j -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: Metalab <metalab-bounces@lists.metalab.at> Im Auftrag von mail--- via Metalab Gesendet: Freitag, 17. Juni 2022 19:07 An: Metalab Mailingliste (metalab@lists.metalab.at) <metalab@lists.metalab.at> Betreff: [Metalab] Kaspersky Ja/Nein? Liebe Leute, ich stelle mir die Frage, ob ich bei einem Verein mit 18 Rechnern, Kaspersky Endpoint Security nochmal verlängern soll? Habe dort einen Windows server, auf dem das Kaspersky Security Center läuft, welches die updates ausliefert. Das funktioniert alles super schön und problemlos. Die clients sind unaufdringlich, ich habe eine Richtlinie definiert und das Ganze integriert sich wunderbar in unsere Windows-Umgebung. Also das spricht alles dafür. Was ich halt überhaupt nicht einschätzen kann, ist, wie wahrscheinlich es ist, dass Mr. Putin das Management soweit unter Druck setzt, irgendwelche Angriffe auf unsere Rechner zu starten. Ich halte es aus verschiedenen Gründen für extrem unwahrscheinlich, aber wollte mal fragen, wie ihr das seht? Als Alternative würde ich GDATA ins Auge fassen. Gibt's damit schon Erfahrungen hier? Mein Wissen zur Kaspersky-Problematik beschränkt sich im Wesentlichen auf diese Lektüre: Hier die Warnung des BSI: https://www.bsi.bund.de/DE/Service-Navi/Presse/Pressemitteilungen/Presse2022... Hier BSI-Präsident Arne Schönbohm im Interview: https://www.n-tv.de/mediathek/videos/ratgeber/BSI-Chef-erlaeutert-Gefahr-fue... Hier ein "bigger picture" betreffend der Zankereien zwischen USA-Israel-NATO und Kaspersky (aus 2018!): https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2018/sicherh... LG Johannes _______________________________________________ Metalab mailing list Metalab@lists.metalab.at https://lists.metalab.at/mailman/listinfo/metalab
Hi Also mir wärs zu heiß und ich würde die ablaufende Lizenz für einen Produktwechsel nutzen. Defender und fertig ;) Am Freitag, 17. Juni 2022, 19:07:37 MESZ hat mail--- via Metalab <metalab@lists.metalab.at> Folgendes geschrieben: Liebe Leute, ich stelle mir die Frage, ob ich bei einem Verein mit 18 Rechnern, Kaspersky Endpoint Security nochmal verlängern soll? Habe dort einen Windows server, auf dem das Kaspersky Security Center läuft, welches die updates ausliefert. Das funktioniert alles super schön und problemlos. Die clients sind unaufdringlich, ich habe eine Richtlinie definiert und das Ganze integriert sich wunderbar in unsere Windows-Umgebung. Also das spricht alles dafür. Was ich halt überhaupt nicht einschätzen kann, ist, wie wahrscheinlich es ist, dass Mr. Putin das Management soweit unter Druck setzt, irgendwelche Angriffe auf unsere Rechner zu starten. Ich halte es aus verschiedenen Gründen für extrem unwahrscheinlich, aber wollte mal fragen, wie ihr das seht? Als Alternative würde ich GDATA ins Auge fassen. Gibt's damit schon Erfahrungen hier? Mein Wissen zur Kaspersky-Problematik beschränkt sich im Wesentlichen auf diese Lektüre: Hier die Warnung des BSI: https://www.bsi.bund.de/DE/Service-Navi/Presse/Pressemitteilungen/Presse2022... Hier BSI-Präsident Arne Schönbohm im Interview: https://www.n-tv.de/mediathek/videos/ratgeber/BSI-Chef-erlaeutert-Gefahr-fue... Hier ein "bigger picture" betreffend der Zankereien zwischen USA-Israel-NATO und Kaspersky (aus 2018!): https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2018/sicherh... LG Johannes _______________________________________________ Metalab mailing list Metalab@lists.metalab.at https://lists.metalab.at/mailman/listinfo/metalab
Hi, Defender sollte für die meisten reichen. Um M$ ist da gerade in die Marketing Offensive für KMUs gegengen: https://news.microsoft.com/de-de/schritt-fuer-schritt-die-sicherheit-erhoehe... https://www.microsoft.com/de-at/security/business/endpoint-security/microsof... Falls Du schon o365 Premium im Einsatz hast, ist er wohl schon dabei. Und auch sonst günstiger wie die meisten vergleichbaren Lösungen. Mal schauen wie lange der Preis so bleibt. 100% Schutz gibt's halt nicht und die Default Settings schicken auch Sachen zur Analyse in die Cloud. Dafür sind sie dann aber auch ziemlich flott mit den Updates der Ihrer Detection Rules. Kaspersky ist halt schon länger eine sehr gute Lösung, aber ich traue es dem russischen Staat eher zu eine AV bzw. EDR Software als Backdoor zu verwenden. Ich glaube nicht Microsoft, das so einfach mit sich machen lassen würde., ausser es schaut ein fetter Gewinn dabei raus ;) Alle anderen leistbaren Produkte die ich kenne stellen meistens nicht so ein grosses Problem für einen Angreifer bzw Malware dar. Sollte es sich vermeiden lassen, rate ich Dir überhaupt die Finger von Microsoft, Kaspersky, usw. zu lassen. \-- Red Sent from ProtonMail mobile \-------- Original Message -------- On Jun 20, 2022, 11:37, Robert Maier via Metalab < metalab@lists.metalab.at> wrote:
Hi
Also mir wärs zu heiß und ich würde die ablaufende Lizenz für einen Produktwechsel nutzen. Defender und fertig ;)
Am Freitag, 17. Juni 2022, 19:07:37 MESZ hat mail--- via Metalab <metalab@lists.metalab.at> Folgendes geschrieben:
Liebe Leute,
ich stelle mir die Frage, ob ich bei einem Verein mit 18 Rechnern, Kaspersky Endpoint Security nochmal verlängern soll? Habe dort einen Windows server, auf dem das Kaspersky Security Center läuft, welches die updates ausliefert. Das funktioniert alles super schön und problemlos. Die clients sind unaufdringlich, ich habe eine Richtlinie definiert und das Ganze integriert sich wunderbar in unsere Windows-Umgebung. Also das spricht alles dafür. Was ich halt überhaupt nicht einschätzen kann, ist, wie wahrscheinlich es ist, dass Mr. Putin das Management soweit unter Druck setzt, irgendwelche Angriffe auf unsere Rechner zu starten. Ich halte es aus verschiedenen Gründen für extrem unwahrscheinlich, aber wollte mal fragen, wie ihr das seht?
Als Alternative würde ich GDATA ins Auge fassen. Gibt's damit schon Erfahrungen hier?
Mein Wissen zur Kaspersky-Problematik beschränkt sich im Wesentlichen auf diese Lektüre:
Hier die Warnung des BSI:
Hier BSI-Präsident Arne Schönbohm im Interview:
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/ratgeber/BSI-Chef-erlaeutert-Gefahr-fue...
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LG Johannes
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Teilnehmer (4)
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Joe Pichlmayr -
mail@johannes-stolba.net -
red667 -
Robert Maier