> Peroxyessigsaeure kann man mit ca. 2.2 mol/L (1.5 vol%)
aus Essigsaeure und 30% Wasserstoffperoxid ...
Aus 30%igem Wasserstoffperoxid 1,5% Peroxyessigsäure zu machen, noch dazu wenn ich sie dann aus einem Reaktionsgemisch abtrennen muss, erscheint mir in höchstem Maße unökonomisch. Daneben wäre ich interessiert wo man H2O2 in der Konzentration als Privatperson überhaupt bekommt.
> Btw. Essigsaeure kann man aus Essig konzentrieren idem
man ihn kuehlt und filttriert :)
Mir wäre noch nie aufgefallen das Essig oder Salat im Kühlschrank einen Essigsäureklumpen bildet. Von dem her wäre ich überrascht das das so einfach geht. Ich dachte das ausfrieren von Essigsäure sei auf höhere Konzentrationen ab so 80% beschränkt. Destillation funktioniert auch nur leidlich, von dem her würde ich zu kaufen raten.
Zum eigentlichen Thema noch ein paar Gedanken. Meines Wissens ist die eigentliche bleichende Substanz das Hydroxylradikal HO*, das erst gebildet werden muss. Peroxyessigsäure bildet es schon bei niedrigen Temperaturen, Wasserstoffperoxid erst ab 60°C aufwärts. Die UV-Strahlung wird wahrscheinlich das Peroxid spalten. Eine andere Idee wäre es Bleichaktivatoren zu verwenden. Diese werden Waschmitteln zugesetzt damit sie auch bei den heute üblichen Waschtemperaturen noch bleichend wirken. Die Frage bleibt, woher beziehen und lohnt es sich? Ganz outlandish wäre der Versuch es mit Röntgenstrahlen zu probieren. Diese sind zwar noch gefährlicher als UV, könnten aber reines Wasser spalten.