Selbstauferlegung ich weiß nicht; die erste Auferlegung ist noch vor und erst recht nach der Geburt, ohne eigene Mitwirkung und oft ein paar Jahre bis Jahrzehnte lang ;)
Es wirkt oberflächlich paradox, dass ein Space bzw Veranstaltungsort explizit drüber reden und weitreichende Policies haben muss, um Freiheit (wieder)herzustellen. Ich glaub aber, dass das rund um die CoC-Diskussion relativ gut verstanden wurde
Wer da sehr stark (unter Verlust mMn wichtiger Information) abstrahiert, mag solche temporären Parallelsubkulturen als bedrohlich sehen, aber tbh was macht man dann in einem Verein und überhaupt in einem Hackspace mit Vorsatz Dinge anders zu machen als draußen.
Sehe derzeit als wichtig, die Reputation zu kriegen, damit Menschen auch wissen, dass es tatsächlich um Hacking geht im Lab und eben nicht nach ca. 10 Minuten wieder die gleichen Muster unguter sozialer Hierarchie und Dominanz reproduziert werden, die eh schon überall zermürben und stressen. Ajo, neue Besucher müssen dann auch informiert werden, wo das Lab gesellschaftlich steht, auch wenn es sehr merkbar ist oft ^^
Wenn eine große Anzahl passender Leute da ist und sie genug Machtanteile - sowohl offiziell als auch inoffiziell - haben, kommt die entspannte Atmosphäre eh auch. Es gibt halt einen Ruf abzubauen und einen neuen aufzubauen.
Ich finde es definitiv einen Versuch wert...